Moving Meyerbeer - visuelle, akustische und kinetische Pathosformeln in den Opern Giacomo Meyerbeers

Das Forschungsprojekt widmet sich äusserer Bewegung und innerer Bewegtheit im europäischen Musiktheater des 19. Jahrhunderts auf der Basis deutscher, italienischer und französischer Opernkompositionen von Giacomo Meyerbeer.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Institut Interpretation
  • Champ de recherche Historisch informierte Performance
  • Organisme de financement FNS
  • Durée (prévue) 01.05.2012 - 01.04.2015
  • Direction du projet Roman Brotbeck
  • Équipe du projet Anselm Gerhard
    Wendy Shawn
    Köpp Kai
    Roman Brotbeck
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH Freie Universität Berlin, Zentrum für Bewegungsforschung, Institut für Theaterwissenschaft
    HESB | Haute école des arts de Berne
    Universität Bern, Institut für Musikwissenschaft
  • Mots-clés 19. Jh., Meyerbeer, Oper, Aufführungspraxis, Gestik, Tanz, Rezitativ, Ikonographie.

Contexte initial

Das Vorhaben steht im Kontext aktueller Bestrebungen, Regieansätze aus dem Repertoire des 19. Jahrhunderts auf der Basis interdisziplinär angelegter historischer Forschungen für die heutige Bühnenpraxis nutzbar zu machen. Dabei stellt die Konzentration auf Formen der äusseren und inneren Bewegung in der Oper des 19. Jahrhunderts ein neues Forschungsfeld dar, das einem dringenden Informationsbedürfnis der Aufführungspraxis und Dramaturgie nachkommt.

But

Das Forschungsprojekt will durch die Zusammenarbeit von musikwissenschaftlichen, kunsthistorischen und kinetischen Ansätzen die visuellen, körperlichen und aufführungspraktischen Dimensionen der Opern Meyerbeers fassbar machen.

Compétences clés

Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft, Kunstgeschichte, Interpretationsforschung, Schauspielpraxis, Gesangspraxis

Résultat

Das Projekt betonte den Zusammenhang der Oper des 19. Jahrhunderts mit Tanztypen der Zeit. Ausgehend von Bild- und anderen Quellen, wurde nachgewiesen, dass die heute plakativ anmutende Anhäufung des gleichen Ausdrucks in den drei Bedeutungsebenen Wortsinn, Musikgestalt und Darstellung (deklamatorisch, musikalisch und szenisch) offensichtlich vom Komponisten beabsichtigt war.

Perspectives

Ein Tagungsband mit den aus dem Symposium "Musiktheater im Brennpunkt von Bild und Bewegung" stammenden Referaten ist in Planung.