Mentoratsbeziehungen in der Literatur und anderen Künsten

In vielen künstlerischen Hochschulausbildungen werden Studierende durch erfahrene KünstlerInnen in Mentoraten begleitet. Das vorliegende Projekt untersucht erstmalig Bedingungen und Merkmale dieser eins-zu-eins-Lehrsituation.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Institut Praktiken und Theorien der Künste
  • Champ de recherche L’art en tant que recherche (recherche fondamentale)
  • Durée 01.02.2010 - 31.12.2011
  • Direction du projet Marie Caffari
  • Équipe du projet Marie Caffari
    Katrin Zimmermann
    Sabrina Künzle
    Regina Dürig
    Susanne Haab
  • Mots-clés Mentorat, 1:1 Unterrichtssituation, Begleitung, Kunsthochschulen, künstl. Entw. + Praxis

Contexte initial

Zunächst wird in einer Studie kulturwissenschaftlicher Quellen die Entwicklung des Mentorats vom informellen Austausch hin zu einer institutionalisierten Lehrform untersucht. Dabei zeigt sich, wie wenig das Mentorat als Lehrform bisher reflektiert wurde. Um erste Einblicke in die Beziehung zwischen Mentee und Mentor zu gewinnen, werden drei Studien durchgeführt: eine Fragebogenerhebung, vier narrative Interviews und eine Analyse bildnerischer Arbeiten zum Mentorat.

But

Ziel des Projekts ist es, die bisherige Forschung zum Thema Mentorat sowie dessen Entwicklung zusammenzustellen sowie methodologische Ansätze und Analysemethoden zu testen, die eine adäquate Untersuchung der Mentoratsbeziehung ermöglichen.

Compétences clés

Kernkompetenzen des Teams liegen auf den Gebieten Text- und Literaturanalyse. Im Lauf des Projekts wurde das soziologische Methodenwissen ausgebaut, insbesondere über die Beschäftigung mit der Grounded Theory.

Résultat

Ein illustrierter zweisprachiger Abschlussbericht des Projekts wird Anfang 2012 in der Reihe der HKB Forschungsberichte veröffentlicht und Dozierenden, Studierenden der HKB, so wie externen Personen, die sich für diese Thematik interessieren, zugänglich gemacht.

Perspectives

Folgeprojekt: Antrag beim SNF, September 2011. Eine Projektmitarbeiterin wird bei diesem Folgeprojekt eine Promotionsarbeit machen. Der Kreis der Partnerinstitutionen wird erweitert sowie die Anzahl der Interviewten, usw.