PROLUZ- Verbesserung des Proteingehalts und der Verdaulichkeit der Luzerne

Luzerne mit doppeltem Plus: widerstandsfähig gegen den südlichen Stängelbrenner und besonders gut verdaulich. Ein neues Zuchtprojekt setzt auf genetische Vielfalt und gezielte Auswahl, um Blattreichtum und Futterqualität zu vereinen.

Fiche signalétique

  • Départements participants Haute école des sciences agronomiques, forestières et alimentaires
  • Institut(s) Agronomie
  • Unité(s) de recherche Production végétale et biodiversité
  • Organisation d'encouragement Schweizerische Eidgenossenschaft (Bundesverwaltung)
  • Durée (prévue) 01.01.2025 - 31.12.2028
  • Direction du projet Dr. Lea Frey
  • Équipe du projet Dr. Lea Frey
  • Partenaire Bundesamt für Landwirtschaft BLW
    Delley Samen und Pflanzen AG
    Agroscope Reckenholz
  • Mots-clés Luzerne, Züchtung, Proteingehalt, Verdaulichkeit

Situation

Selektion von Luzernepflanzen mit Resistenz gegen den südli-chen Stängelbrenner (Colletotrichum trifolii, CTR) und guter Verdaulichkeit. Um die Verdaulichkeit zu verbessern, wird spezifisch ein hohes Blatt-Stängel Verhältnis und eine verzögerte Lignifizierung des Stängels angestrebt. Als Ausgangsmaterial dienen die Nachkommenschaften aus einem Polycross. Dieser Polycross besteht aus den besten Pflanzen aus einem Diversitätspanel von Luzerne, welche im Vorgängerprojekt CHLUZ für die Anbaueignung in der Schweiz selektiert wurden.

Approche

Anzucht von 88 Halbgeschwister Familien ab Saatgut aus dem Polycross aus Vorgängerprojekt CHLUZ. Künstliche Inokulation der 88 Halbgeschwisterfamilien im Gewächshaus mit einer Mischung von acht Colletotrichum trifolii Isolaten. Anlage eines Zuchtgartenversuches mit den überlebenden Pflanzen. Zeitreihenmessung der Lignifizierung des Stängels von ausge-wählten Luzernepflanzen zur Erfassung der vorhandenen gene-tischen Variation und Selektion von Pflanzen die eine geringe resp. späte Akkumulation von Lignin aufweisen. Erstellung von NIRS-Kalibrationen für den Ligningehalt, Proteingehalt, und Verdaulichkeit anhand des Hohenheimer Futterwerttest (HFT) der Stängelmasse.

Ce projet contribue aux objectifs de développement durable suivants

  • 2: Lutte contre la faim