Vorstudie: Patient*innenperspektiven (PPI) zu Schwangerschaftsdiabetes
Die Vorstudie untersucht die Perspektiven von Betroffenen mit Migrationshintergrund, damit eine klinische Studie zur Prävention von Schwangerschaftsdiabetes bedürfnis- und erfahrungsorientiert entwickelt werden kann.
Fiche signalétique
- Départements participants Santé
- Institut(s) Sage-femme
- Durée (prévue) 01.07.2026 - 04.11.2026
- Direction du projet Dr. Vera Mitter
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Équipe du projet
Prof. Dr. Karin van Holten
Martina Rothenbühler
Stefanie Hossmann
Gessica Trivelli
Thivanee Thayalan
Jardena Puder -
Partenaire
DCB Research AG
CHUV - Mots-clés Gestationsdiabetes, Schwangerschaftsdiabetes, Prävention, Patient*innenbeteiligung, Patients and Public Involvement
Situation
Gestationsdiabetes gehört zu einer der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und ist mit kurz- und langfristigen gesundheitlichen Risiken für Mutter und Kind verbunden. Frühzeitige präventive Massnahmen könnten dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko zu reduzieren und die Gesundheit von Familien nachhaltig zu fördern. Damit präventive Interventionen wirksam sind, müssen sie jedoch den Bedürfnissen, Lebensrealitäten und Ressourcen der betroffenen Frauen entsprechen. Vor diesem Hintergrund untersucht das vorliegende Projekt, wie Personen mit Erfahrungen von Schwangerschaftsdiabetes eine zukünftige Präventionsintervention beurteilen. Im Zentrum steht die Frage, welche Massnahmen von den Betroffenen als machbar, motivierend und sinnvoll wahrgenommen werden. Die Vorstudie schafft damit eine Grundlage für die patient*innenorientierte Entwicklung einer randomisierten klinischen Studie zur Prävention von Gestationsdiabetes in der Schweiz.
Approche
In dieser Vorstudie werden die Erfahrungen, Bedürfnisse und Erwartungen von Betroffenen mithilfe von Interviews erhoben. Dabei werden Faktoren identifiziert, die die Akzeptanz und Umsetzbarkeit präventiver Massnahmen fördern oder erschweren können. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in die Entwicklung einer klinischen Hauptstudie ein. Ziel ist es, gemeinsam mit Patient*innen eine Intervention zu entwickeln, die wissenschaftlich fundiert ist und gleichzeitig den Anforderungen des Alltags von schwangeren Frauen gerecht wird. Durch die frühe Einbindung der Zielgruppe soll sichergestellt werden, dass die geplante Hauptstudie praxisnah gestaltet wird und eine hohe Akzeptanz bei den Teilnehmenden erreicht.