Prozesskette für die Produktion von 3D-Formteilen in der Holz- und Bauindustrie am Beispiel von
Kulturgütern

Der Erhalt der Kulturgüter erfordert sowohl eine effiziente Datenaufnahme als auch Fertigung. Welches Objekt verlangt welche Genauigkeit? Zahlreiche Faktoren müssen beachtet werden.Wie finden sich z. B. Kunstanspruch und Kosten zusammen?

Fiche signalétique

Contexte initial

Es wird eine Matrix zur Auswahl der effektiven Datenerfassung, -aufbereitung und eventuellen Fertigung für Objekte aus unterschiedlichsten Bereichen erstellt. Abgebildet wird, wofür die Daten erfasst werden, z. B. Prototypenfertigung, Funktionsmusterherstellung, Archivierungs- und Dokumentationszwecke, Restaurierung bzw. Rekonstruktion der Objekte und wie die Objekte gefertigt werden sollen. Dabei werden spanende und Rapid Prototyping Verfahren in die Betrachtung einbezogen.

But

Es wird eine Matrix erstellt, die die Anforderungen der Prozesskette und die Möglichkeiten der Systeme gegenüberstellt. Eine optimale Kombination von Hard- und Software kann daraus für die entsprechende Fertigungsaufgabe abgeleitet werden.

Compétences clés

Die drei beteiligten Departemente ermöglichen es neue Synergien im Bereich der Datenerfassung und -aufbereitung, der Fertigung und des Einsatzes von Rapid Prototyping-Verfahren zu nutzen.

Résultat

Es wurde eine Matrix für die Reverse Engineering Kette erstellt, mit der man ermitteln kann, welches Scannverfahren für welche Aufgabe geeignet ist. Die Anforderungen der Aufgabe, Rekonstruktion, Archivierung usw., die Objekteigenschaften (Grösse, Material, ...) sind mit den Besonderheiten der einzelnen Scannverfahren verknüpft. Die Matrix berechnet, welche Verfahren gut geeignet sind. Die Matrix kann von Nichtspezialisten angewendet werden.

Perspectives

Die digitale Datenerfassung wird immer breiter genutzt. Erste Gespräche mit potenziellen Anwendern der Matrix zeigten das Interesse an dieser Lösung. Der Ausbau auf eine Verknüpfung mit Fertigungsverfahren ist wünschenswert.