Wasser- und Materialflüsse bei der Entwässerung von Metall-, Ziegel-, Kies- und Gründächern




Abflüsse von Dächern weisen zum Teil sehr hohe Schwermetallkonzentrationen auf. Auch von Gründächern können schädliche Stoffe ausgeschwemmt werden. Wie weit können mit geeigneten Materialien und Barrieren die Belastungen reduziert werden?

Fiche signalétique

  • Département HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Pôle de recherche Développement urbain et l'infrastructure
  • Champ de recherche Infrastructure de transport
  • Organisme de financement OFEV
  • Durée 01.01.2002 - 31.12.2006
  • Responsable du projet Peter Kaufmann
  • Direction du projet Peter Kaufmann
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH EAWAG
    HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Partenaires - secteur public Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern
  • Mots-clés Abwasser, Rückhalt, Schadstoffe, Adsorbermaterial, Stofftransport, Belastung

Contexte initial

Acht Modelldächer wurden während 2 Jahren beprobt. Untersucht wurden 4 Gründächer, 2 Metalldächer, 1 Ziegel- und 1 Kiesdach. Die Abflüsse der Metalldächer wurden über Adsorberkolonnen geleitet. Untersucht wurden neben den Wasser- auch die Stoffbilanzen.

But

Mit dem Projekt sollen die diffusen Umweltbelastungen von Dachabwässer quantifiziert, Empfehlungen für die Konstruktion abgegeben und technische Lösungen zur Immobilisierung von Schwermetallen in Dachabwässern erarbeitet werden.

Compétences clés

Behandlung von Dachabwasser, Rückhalt von Schadstoffen im Dachabwasser.

Résultat

Die Messungen zeigten, dass Metalldächer im Vergleich zu anderen Materialien zu höchsten Umweltbelastungen führen. Mit Hilfe von Adsorbern aus Eisenhydroxid und Kalksand können die Schwermetalle aus dem Dachwasser entfernt werden.

Perspectives

Die Studie zeigt umfassend die stofflich bedenklichen Abschwemmungen von Dachflächen. Sie dürfte langfristig mithelfen, Schwermetallbelastungen von Dachwasserabflüssen durch Verwendung anderer Dachmaterialien zu vermeiden.