Sänger als Schauspieler – zwischen Gestikkatalog und Regieanweisung. Zur Inszenierungspraxis an den Pariser Opernbühnen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Das vorliegende Projekt untersucht anhand von Quellenmaterial die Entwicklung der Darstellungspraxis sowie die Beziehung zwischen Gesang und Schauspiel an den Pariser Opernbühnen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Institut Interpretation
  • Champ de recherche Historisch informierte Performance
  • Durée 01.01.2010 - 31.12.2010
  • Direction du projet Florian Reichert
  • Équipe du projet Anette Schaffer
    Edith Keller
    Laura Möckli
    Stefan Saborowski
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Haute école des arts de Berne
  • Mots-clés Oper, Paris, Erste Hälfte 19. Jahrhundert, Darstellungspraxis, Gestik

Contexte initial

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steigen an den Pariser Opernbühnen die Erwartungen an die schauspielerischen Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger zunehemend. Anhand von schriftlichen Quellen und Abbildungen wird dieser Entwicklung nachgegangen und das Verhältnis von Gesang und Schauspiel in der Darstellungspraxis untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse fliesssen in die Lehre ein und bieten zugleich eine Grundlage für die Neuinterpretation von Opern aus dieser Zeit

But

Aufarbeiten der relevanten Quellen, Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichem Format, Nutzbarmachung der gewonnenen Erkenntnisse für die HKB-Lehre und die Neuinterpretation von Opern aus dieser Zeit.

Compétences clés

Kenntnisse um die Darstellungs- und Aufführungspraxis an den Pariser Opernbühnen in der 1. Hälfte des 19. Jhs. werden erweitert; methodische Basis zur Auswertung und Verknüpfung von Schrift- und Bildquellen für die HIP-Forschung wird gelegt

Résultat

Sichtung und Bewertung des Quellenmaterials (schriftliche und visuelle Quellen), Auswertung ausgewählter Quellen im Hinblick auf die Rekonstruktion eines für die französische Opernpraxis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts repräsentativen Gestikkatalogs: Präsentation der Ergebnisse an Symposien und Transfer in die Lehre im Rahmen eines Workshops (s. Valorisation)

Perspectives

Eingabe des Gesuchs zur Förderung eines weiterführenden Projekts "Musik in Bewegung: interdisziplinäre Musiktheaterforschung zwischen 'Pathosformel' und Aufführungspraxis (am Beispiel von Giacomo Meyerbeers Opern)" beim SNF (1.10.2011).