Patient and Visitor Violence in General Hospitals

Aggression und Gewalt stellen eine zunehmende Herausforderung für Mitarbeitende im Gesundheitswesen dar. Werden neben körperlicher auch verbale Aggression und Bedrohung berücksichtigt, erleben ca 70% der Mitarbeitenden jährlich Aggressionen

Fiche signalétique

  • Département HESB | Santé
  • Pôle de recherche Efficacité et durabilité dans le système de santé
  • Champ de recherche Santé psychosociale, promotion de la santé, pévention
  • Durée 01.01.2007 - 30.11.2008
  • Direction du projet Sabine Hahn
  • Équipe du projet Sabine Hahn
    Peter Eigenmann
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Economie, Santé, Travail social
  • Mots-clés Patient, Visitor, Aggression, Violence, General Hsopital

Contexte initial

Ärzte, Pflegepersonen, Hebammen und Medizinisch Therapeutisches Personal werden mittels Fragebogen zu Erfahrungen mit Patienten- und Angehörigenaggression sowie ihrem Umgang mit diesen herausfordernden Situationen befragt. Ziel der Studie ist es erstmals systematisch erhobene Daten und Erkenntnisse aus Sicht des betroffenen Personals zum Aggressionsgeschehen im Akutspital zur Verfügung zu stellen.

But

Die Studie untersucht erstmals in der Schweiz Patienten- und Angehörigenaggression im Akutspital, in den verschiedenen Versorgungsbereichen systematisch. Das Geschehen wird aus der Sicht der betroffenen Gesundheitsfachpersonen beschrieben.

Résultat

Erstmals wurden in der Schweiz die Erfahrungen von 2495 (Antwortrate = 51%). Gesundheitsfachpersonen zu Patienten- und Angehörigenaggression (PAA) im Akutspital systematisch untersucht. PAA ist weit verbreitet, im letzten Jahr erlebten über 50% der Befragten verbale Aggression und über 20% physische Übergriffe. Aufgrund der Untersuchungserkenntnisse werden konkrete Empfehlungen für Management, Experten und Qualitätsbeauftragte zur Aggressionsreduktion im Akutspital abgegeben.

Perspectives

Die Erkenntnisse der Studie ermöglichen es, gezielte Forschungsprojekte zu initiieren um innerhalb von „Risikogruppen“ und „-bereichen“ zu vertieftem Wissen zu gelangen. Grundlagen für die fundierte Lehre und Dienstleistung sind gelegt.