Einsatz von IPBC in wässrigen Systemen: Eindringtiefen, Dauer der Wirksamkeit und Stabilität des Wirkstoffes

Die Mobilität von Bioziden in Aussbeschichtungen auf Holz in Bezug auf Wirksamkeit und Abbau stellt ein wesentliches Problem bei wässrigen Beschichtungssystemen dar.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Pôle de recherche Matériaux et la technologie du bois
  • Champ de recherche Modification du bois et traitement de surface
  • Organisme de financement COST
  • Durée 27.11.2006 - 31.12.2008
  • Responsable du projet Frédéric Pichelin
  • Direction du projet Thomas Volkmer
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH EMPA
  • Mots-clés Biozidmobilität, Eindringverhalten, biologische Beständigkeit

Contexte initial

Die AHB hat sich in Zusammenarbeit mit den Industriepartnern mit der Herstellung der Beschichtungsmaterialien sowie mit den chemischen und physikalischen Analysen ausgewählter Eigenschaften befasst. Die Gruppe Holzschutz und Mikrobiologie der EMPA hat sich in erster Linie auf die biologische Vorbehandlung der Holzproben mittels des Weissfäuleerregers Physisporinus vitreus sowie auf den Problemkreis der biologischen Anfälligkeit der Produkte konzentriert.

But

Das Ziel des Projektes ist es, anhand der Analyse der Wechselwirkungen zwischen Biozidverteilung, Eindringtiefe und Mobilität des Wirkstoffes in Bezug auf die Wirksamkeit die notwendigen Wirkstoffmengen so weit wie möglich zu senken.

Compétences clés

chemische Analytik, Biotests

Résultat

Es konnte nachgewiesen werden, dass das IPBC aus der Grundierung in die Deckschicht und in das Substrat diffundiert. Generell ist die Verteilung des IPBC in der Beschichtung homogen. Im Gegensatz dazu ist die Eindringung des Wirkstoffes in das Holz einerseits sehr gering und andererseits ungleichmässig. Eine direkte Korrelation zwischen Biozidkonzentration in der Deckschicht und im Holzsubstrat ist nicht klar ersichtlich.