Kompaktfassade im Holzbau - Nicht hinterlüftete Aussenwandkonstruktionen mit Holzverkleidungen

Bei Holzfassaden kann unter bestimmten Randbedingungen auf die Lüftungsöffnungen verzichtet werden. Dies konnte mittels hygrothermischen Simulationen berechnet und damit Freilandversuche der Holzforschung Austria bestätitigt werden.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Pôle de recherche Construction en bois, les structures et l'architecture
  • Champ de recherche Construction bois, structures existantes et protection du patrimoine
  • Organisme de financement SEFRI
  • Durée 01.01.2006 - 01.06.2009
  • Responsable du projet Heinz Weber
  • Direction du projet Daniel Kehl
  • Équipe du projet Daniel Kehl
    Severin Hauswirth
  • Mots-clés Holzfassade, Aussenwand, Holzbau, Massivbau, Belüftung, Hinterlüftung, Bauphysik, Feuchte

Contexte initial

Aus Literaturrecherchen und der Validierung des hygrothermischen Simulationsprogramms (WUFI) konnten Luftwechsel hinter unterschiedlich hinterlüfteten Fassaden abgeleitet werden. Anschliessend wurde eine Parameterstudie mit den wichtigen Einflussfaktoren durchgeführt. Am Ende steht eine praktische Anwendungsmatrix, die zeigt das auf die obere Entlüftungsöffnung ganz und bei kleinteiligen Fassaden sogar auf die untere verzichtet werden kann.

But

Es sollte hinterfragt werden, ob auf Hinterlüftungsöffnungen oder gar auf die Luftschicht bei Holzfassaden verzichtet werden kann und unter welchen Randbedingungen dies möglich ist.

Compétences clés

Im Rahmen des Forschungsvorhabens konnten neue bauphysikalische Erkenntnisse von Holzfassaden erarbeitet werden, die bisher in der Form noch nicht vorlagen.

Résultat

a) Luftwechselzahlen hinter hinterlüfteten, belüfteten und nicht hinterlüfteten Holzfassaden b) Parameteruntersuchung zum hygrothermischen Verhalten von Holzfassaden c) praxistaugliche Bewertungsmatrix, unter welchen Bedingungen Holzfassaden möglich sind

Perspectives

Innerhalb des Vorhabens hat sich herausgestellt, dass es nur sehr begrenzte Bewertungsgrundlagen vorliegen, welche Holzfeuchten noch zulässig sind, und wann sich auf Oberflächen im Aussenbereich z.B. Schimmel bildet.