Untersuchungen zur Wirksamkeit von Dekontaminierungsverfahren für museale Holzobjekte, die mit Holzschutzmitteln belastet sind

Analysenmethoden sowie Dekontaminierungsverfahren für Kulturgüter, die mit chlorierten Holzschutzmitteln belastet sind, werden untersucht und evaluiert. Es sollen geeignete Dekontaminierungsverfahren gefunden und weiterentwickelt werden.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Pôle de recherche Matériaux et la technologie du bois
  • Champ de recherche Technologie des adhésifs et chimie des polymères
  • Organisme de financement COST
  • Durée 01.03.2008 - 31.10.2009
  • Responsable du projet Urs von Arx
  • Direction du projet Ingo Mayer
  • Équipe du projet Ingo Mayer
    Aline Maillard
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH Paul Scherrer Institut, Villigen
  • Partenaires - secteur public Musée Suisse
  • Mots-clés Dekontamination, Holzschutzmittel, GC-MS, Röntgenfluoreszenz, Kunst und Kulturgut

Contexte initial

Die Dekontaminierung belasteter Holzobjekte aus dem Bereich Kunst- und Kulturgut ist momentan in vielen musealen Beständen eine aktuelle Fragestellung. Bemalte und unbemalte Holzskulpturen, Möbel, Interieurs und ethnologische Objekte sind im 20. Jahrhundert mit Holzschutzmitteln behandelt worden. Diese Holzschutzmittel sind z.T. tief in das Holz eingedrungen und z.T. an der Oberfläche auskristallisiert. Sie stellen ein gesundheitliches Problem dar.

But

Entwicklung und Validierung von Analysemethoden für die Bestimmung von toxischen chlorierten Holzschutzmitteln. Evaluierung von Dekontaminierungsverfahren für Kunstgegenstände aus Holz. Überprüfung des Dekontaminierungserfolgs.

Compétences clés

Gaschromatografie-Massenspektrometrie, Röntgenfluoreszenzspektrometrie, quantitative Bestimmung von Holzschutzmitteln, Kammermethode, Bestimmung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), Evaluation von Dekontaminierungsverfahren für Holz.

Résultat

Das Prüfkammerverfahren erwies sich zur Bestimmung der Pestizidemissionen von Kulturgütern als eingeschränkt geeignet. Im Projekt konnte jedoch eine vielsprechende Prüfmethode unter Verwendung thermodesorbierbarer Passivsammler angepasst und validiert werden. Das Vakuum-Wasch-Verfahren ermöglicht eine oberflächliche Reinigung von Kulturgütern. Mit Hilfe des Vakuum-Temperatur-Verfahrens können bis zu 30% der Pestizide auch aus tiefer gelegenen Schichten entfernt werden.

Perspectives

Das Prüfverfahren mittels Passivsammler ermöglicht eine Erfassung des Kontaminierungsgrades von Archivbeständen. Die bestehenden Reinigungsverfahren müssen hinsichtlich des Wirkungsgrades weiterentwickelt und die Einflüsse auf die Materials