Prevention of aggression in somatic hospitals: Preventive measures and handling of aggressive incidents.

Das Projekt schliesst Wissenslücken in der Prävention und Intervention im Umgang mit Patientenaggressionen. Es analysiert die Interaktion zwischen Patienten und Pflegepersonen sowie räumlichen Umgebungsfaktoren in den Spitälern.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Efficacité et durabilité dans le système de santé
  • Champ de recherche Santé psychosociale, promotion de la santé, pévention
  • Durée 01.01.2008 - 31.03.2010
  • Direction du projet Sabine Hahn
  • Équipe du projet Hélène Marguet
    Petra Metzenthin
    Arne Scheuermann
    Minou Afzali
    Dirk Richter
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Economie, Santé, Travail social
    HESB | Haute école des arts de Berne
  • Mots-clés Aggression, Violence, Somatic Hospital, Prevention, Aggressive Incidences

Contexte initial

Mittels standardisierter Fragebogen (SOAS-R) und Situationsbeschreibungen werden Aggressionsereignisse erfasst und mit zusätzlichen qualitativen Interviews analysiert. Risikofaktoren, Präventions- und Interventionsstrategien werden so ermittelt. Exemplarische Aggressionssituationen werden mit den beteiligten Mitarbeitenden nachgestellt, um räumliche Gegebenheiten und Gestaltungsfaktoren der Interaktion analysieren zu können.

But

Ziel der Studie ist es, einerseits präventive Massnahmen und den Umgang mit Patientenaggressionen im Akutspital zu verbessern und andererseits das Management im strategischen Vorgehen zur Aggressionsprophylaxe zu unterstützen.

Résultat

Auf 28 Stationen in 8 Spitälern wurden im Zeitraum von 3 Monaten154 Aggressionsereignisse erfasst sowie Umgebungsmerkmale und Ereignisse mittels Situationsskizzen und Raumbegehungen erhoben. Interviews mit Pflegefachpersonen ermöglichten die vertiefte Analyse der Aggressionssituationen. Dieser interdisziplinäre Forschungsansatz beschreibt erstmals die aggressive Interaktion in ihrem Umfeld in Spitälern und zeigt neue Blickwinkel im Entstehen von Aggression auf.

Perspectives

Der neu entwickelte Blickwinkel präzisiert Massnahmen im kommunikativen und nicht-kommunikativen Deeskalationsmanagement. Er ermöglicht die Weiterentwicklung von Schulung zum Thema und liefert die Grundlagen für Interventionsstudien.