Interaktionsbasierter Zugang zu Demenz – Ein interpersonaler Ansatz zur Verbesserung der Lebenssituation und Entstigmatisierung demenzkranker Menschen

Ein innovatives Betreuungskonzept für Menschen mit Demenz, das die Besonderheiten der Betreuenden in den Mittelpunkt stellt, war das Projektziel. Damit sollte ein Beitrag zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz geleistet werden.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Travail social
  • Pôle de recherche Age, politique de la vieillesse et relations intergénérationelles
  • Champ de recherche Questions liées à la conservation d'un mode de vie indépendant et à la participation à la vie sociale des personnes âgée
  • Durée 01.07.2011 - 31.10.2012
  • Direction du projet Regula Blaser
  • Équipe du projet Regula Blaser
    Daniela Wittwer
    Urs Kalbermatten
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Economie, Santé, Travail social
  • Mots-clés Demenz, interaktionsbasierte Versorgung, Demenzstereotype, Lebensqualität

Contexte initial

Das Handeln von Menschen mit Demenz kann nicht allein auf ihre Krankheit zurückgeführt werden. Die Erscheinungsform der Demenz ist in hohem Ausmass abhängig von der Interaktion der Erkrankten mit ihren Betreuenden. Das Forschungsprojekt untersuchte die Interaktion ziwschen Betreuenden und demenzkranken Menschen. Gerade durch gelungene Beziehungsarbeit kann die Lebensqualität von Menschen mit Demenz entscheidend verbessert werden.

But

Mit einem interaktionsbasierten Ansatz wurden die Auswirkungen krankheitsbezogener Meinungen von Pflegenden im Umgang mit Menschen mit Demenz untersucht. Die Erkenntnisse wurden zur Entwicklung neuer Betreuungskonzepte genutzt.

Résultat

Pflegende mit sehr positiver und Pflegende mit verhältnismässig wenig positiver Einstellung (negative Einstellungen können kaum mit Fragebogen erhoben werden) zu Menschen mit einer Demenzerkrankung wurden in ihrer Interaktion mit Demenzkranken beobachtet. Es zeigte sich, dass die Interaktionen von Pflegenden mit wenig positiver Einsellung ungünstiger für die Beziehung zu den Demenzkranken sind. Diese reagieren entsprechend zurückhaltend bis ablehnend auf diese Pflegenden.

Perspectives

Die Erkenntnisse aus diesem Projekt flossen in die Ausarbeitung eines Folgeprojektes ein, in dem die Handlungskompetenzen Pflegender im Umgang mit Demenzkranken in eigens dafür konzipierten Weiterbildungen praxisnah geschult werden.