Machbarkeitsstudie: Aussenbekleidung mit Buchenschindeln

Sowohl im Neubau als auch bei Erweiterungsbauten bietet sich für Holzfassaden ein breites Einsatzfeld. Ob auch Buche eingesetzt werden kann, ist noch wenig abgeklärt und wird durch eine Freilandbewitterung an Schindelmusterflächen geprüft.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Architecture, bois et génie civil
  • Pôle de recherche Construction en bois, les structures et l'architecture
  • Champ de recherche Construction bois, structures existantes et protection du patrimoine
  • Organisme de financement OFEV
  • Durée 28.01.2008 - 30.09.2010
  • Responsable du projet Andreas Müller
  • Direction du projet Thomas Volkmer
  • Équipe du projet Thomas Volkmer
  • Partenaires - secteur privé Holzschindeln Limacher + Co.
    Karl Bubendorf AG
    Schindelmacher Patrik Stäger
  • Mots-clés Holz, Buche, Schindeln, Fassade, Bewitterung, Freiland

Contexte initial

Buchenschindeln an der Fassade haben sich bereits im gemässigten Klima von Hessen (D) bewährt. Durch eine umfassende Bewitterungsstudie über einen Zeitraum von 2 Jahren mit periodischen Messungen der Oberflächeneigenschaften soll anhand von Musterflächen mit Schindelschirm das Verhalten der Holzart Buche im Vergleich zu Fichte und Lärche festgehalten werden. Als Bewertungskriterien dienen die Farbveränderung, die Rauigkeitsentwicklung und das Benetzungsverhalten durch Wasser.

But

Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse mit den traditionellen Schindelformaten sollen weiterreichende Rückschlüsse auf den Einsatz von Fassadenbekleidungen aus Buche mit grösseren Formaten gezogen werden.

Compétences clés

Bewitterung, Oberflächenspannung, Rauigkeit, Farbe

Résultat

Bucheschindeln erfüllen die wesentlichen Anforderungen an eine Fassadenverkleidung. Es existieren jedoch erhebliche Unterschiede im Vergleich zu den herkömmlich genutzten Holzarten Fichte und Lärche. Bei dem Einsatz von Buche vollzieht sich die Farbänderung schneller und der wasserabperlende Effekt geht schon nach 6 Monaten vollständig verloren. Die Rauigkeitsentwicklung ist vergleichbar mit der von Fichte und Lärche.

Perspectives

Aufbauend auf den vorliegenden Ergebnissen ist angestrebt, den Einsatz von Buchenholz im Fassadenbereich generell auszubauen. Dazu sind weitere Untersuchungen bzgl. Eignung und Dauerhaftigkeit bei unterschiedlichen Dimensionen notwendig.