Mangelernährungs-Screening: Barrieren und Promotoren zur konsequenten Verwendung von Screeninginstrumenten für Mangelernährung im Spital

Mangelernährung wird im Klinikalltag häufig übersehen, beeinflusst die klinischen Ergebnisse negativ und verursacht Kosten. Notwendig sind Studien zu Barrieren und Promotoren zur Verwendung von Screenigs und Ernährungsinterventionen

Fiche signalétique

  • Département HESB | Santé
  • Pôle de recherche Efficacité et durabilité dans le système de santé
  • Champ de recherche Santé psychosociale, promotion de la santé, pévention
  • Durée 01.07.2010 - 30.12.2012
  • Direction du projet Sabine Hahn
  • Équipe du projet Tannys Helfer
    Antoinette Conca
    Friederike Thilo
    Franziska Boinay-Merkle
    Ninetta Scura
  • Partenaires - secteur public Inselspital Universitätsspital Bern
  • Mots-clés Barrieren, Promotoren, Screening, Mangelernährung, Akutspital, Pflege

Contexte initial

Das Projekt erforscht bisher kaum untersuchte Barrieren und Promotoren zur konsequenten Verwendung von Risikoassessments der Mangelernährung im Spital. Fachwissen kann oft nicht umgesetzt werden und Fehleinschätzungen des Ernährungszustandes der Patienten sind häufig. Dies verursacht Komplikationen und Kosten. Ursachen können in personalen und organisatorischen Barrieren liegen. Die Ergebnisse fördern lösungsorientiert die systematische Einführung von Risikoassessments.

But

Zielsetzungen sind eine systematische Erfassung von Barrieren und Promotoren zur Verwendung eines Risikoassessments für Mangelernährung und Aufzeigen von Unterschieden nach Einführung und Schulung des Assessments auf Ebene der Berufsgruppen

Compétences clés

Barrieren und Promotoren zur Verwendung von Risikoassessments - Mangelernährung sowie adäquater Ernährungsinterventionen werden erarbeitet und deren Beeinflussung getestet. Schlussfolgerungen für Bildung und Praxis werden gezogen.

Résultat

Wichtige Barrieren und Promotoren auf professioneller Ebene: Wissen zu therapeutischen Konsequenzen des Screening, Patientenprofit sowie Kompetenzerweiterung und Prioritätensetzung. Relevante Barrieren und Promotoren auf organisatorischer Ebene: Möglichkeit der Interventionen bei Risikopatienten, Aufgaben der Ärzteschaft, klare Ansprechpersonen. Die Dokumentation zeigte Verbesserungen der Diagnostik sowie der Massnahmen Ernährungsprotokoll, Mengenerfassung und Intervention.

Perspectives

Im interdisziplinären Thema der Mangelernährung sind klare Aufgabenteilung und Verantwortung wichtig. Schulung sollte Hilfsmittel zum Screening und Therapiemöglichkeiten für Risikopatienten beinhalten. Die Evidenz muss ausgebaut werden.