Gerüchteküche – Das Gerücht als Kommunikationsstrategie in Wirtschaft und Gesellschaft

Fiche signalétique

Contexte initial

Von der Produktwerbung bis zur humanitären Kampagne: Im Kommunikationsdesign gewinnen die so genannten ’below-the-line’-Kommunikationsformen (’Ambient Media’, ’Guerilla’- , ’Buzz Marketing’ etc.) verstärkt an Bedeutung. In diesen sind die Übergänge von eindeutig zuzuordnenden Kommunikationsinhalten und -kanälen zu weniger greifbaren, gerüchtbasierten Botschaften und Absendern fliessend.

But

Ziel des Projektes ist es, mit der Analyse von Gerüchten und der Gestaltung eines spezifischen Gerüchts, als einer operativen Designthese, neue Formen des Kommunikationsdesigns praxisverbunden zu erforschen.

Résultat

Aus einer Internetumfrage beim Personal der HKB im Jahre 2008 folgt, dass vor allem organisatorische change Gerüchte beim administrativen und wissenschaftlichen Personal kursieren. Es konnten wichtige Rückschlüsse auf die affektive Besetzung und Funktion von Gerüchtethemen gezogen werden. Aufgrund der Möglichkeit, an der Wechselausstellung «Gerücht Rumeur» im Museum für Kommunikation Bern mitzuwirken wurde der «Rumor Fighter» mit Hilfe des Projekt know hows entwickelt.

Perspectives

Die für den 'Rumor Fighter' (Museum für Kommunikation, Bern) entwickelte Vermittlungskompetenz soll auch in anderen Forschungsprojekten genutzt werden: Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit verständlich vermitteln.