Break, Crack, Tear, Chip, Fold or Crease? – Terminology for Damages in Works of Art and Cultural Property.

Für die Dokumentation von Schäden an Kunst und Kulturgut ist eine eindeutige Nomenklatur notwendig, vor allem im internationalen Leihverkehr. Das Projekt soll hierfür Grundlagen erarbeiten unter Einbezug externer Experten.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Matérialité dans l’art et la culture
  • Champ de recherche Sémantique des matériaux dans l’histoire de l’art et de la cutlure
  • Durée 01.04.2011 - 30.09.2012
  • Direction du projet Elke Mentzel
  • Équipe du projet Beate Dobrusskin
    Jean Rosston
    Thomas Straub
    Kirsten Glaus
    Elke Mentzel
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Haute école des arts de Berne
  • Mots-clés Schadensbilder, Kunst, Kulturgut, Terminologie, Papier

Contexte initial

Es wurde eine allgemeingültige Nomenklatur der Schadensbilder an Kunstobjekten und Kulturgut entwickelt, die als Grundlage für Dokumentationen und Zustandsprotokolle dienen soll. Dieser Katalog definiert die Fachtermini der Schadensformen in einem zweirsprachigen Glossar und stellt sie in exemplarischen Bildern vor. Das Projekt beschränkt sich auf den Materialbereich Papier und die Sprachen Deutsch und Englisch.

But

Ziel war es 20 Begriffe zu isolieren, die die Hauptschadensbilder für den Materialbereich Papier erfassen. Gleichzeitig sollte die Mitwirkung externer Experten bei den Diskussionen über ein geschlossenes Internetforum erprobt werden.

Résultat

Für den Materialbereich Papier wurden 19 Hauptschadensbegriffe bezeichnet, definiert und illustriert. Weitere 80 Unterbegriffe wurden mit Beispielbildern den Hauptbegriffen zugeordnet. Die Begriffe wurden auf Deutsch und Englisch international über ein geschlossenes Internetforum diskutiert. Das Projekt wurde bis zur Publikationsreife ausgeführt, die dazugehörige Publikation ist in Form eines zweisprachigen (D/E) Schadensbildfächers extern in Vorbereitung.

Perspectives

Es soll ein Folgeprojekt (KTI) erarbeitet werden, das die Verwendung der Inhalte in Form einer App zum Ergebnis hat. Folgeprojekte zu anderen Materialien und mit mehr Sprachen sind vorgesehen.