Die Schule der Romantik. Die musikalische Ausbildung im frühen 19. Jahrhundert am Beispiel des musiktheoretischen Unterrichts von Fryderyk Chopin (1810-1849)

Chopins Ausbildung umfasste praktische und theoretische Disziplinen aus verschiedenen Traditionen. Das Projekt geht den Spuren dieser Einflüsse auf sein Werk nach und setzt es zu zeitgenössischer Theorie in Beziehung.

Fiche signalétique

  • Département HESB | Haute école des arts de Berne
  • Pôle de recherche Institut Interpretation
  • Champ de recherche Historisch informierte Performance
  • Durée 01.02.2010 - 31.01.2011
  • Direction du projet Martin Skamletz
  • Équipe du projet Wanja Aloe
    Stephan Zirwes
    Samuel Weibel
    Tomasz Herbut
    Peter Sonderegger
    Roman Brotbeck
  • Partenaires - établissements de recherche, y c. BFH HESB | Haute école des arts de Berne
  • Mots-clés Music Theory, Fryderyk Chopin (1810-1849), Piano Music, Music Analysis, Music Pedagogy

Contexte initial

Chopins Ausbildung in Polen umfasste dem 17./18. Jh. entstammende Disziplinen wie Generalbass und Improvisation; später in Paris setzte er sich mit der Conservatoire-Harmonielehre auseinander. Das Projekt geht den Spuren dieser Einflüsse in seinem Werk nach, wendet im Sinne einer "historisch informierten Musiktheorie" statt der gängigen Systeme des späten 19. Jh. einmal zeitgenössische musik-theoretische Ansätze an und zeigt damit neue Wege für dessen Interpretation auf.

But

Identifikation von verschiedenen Lehrtraditionen und theoretischen Ansätzen in der Ausbildung von F. Chopin, die in ihrer Kombination von praktischen und theoretischen Anteilen als umfassend musikalisch-handwerklich verstanden wird.

Compétences clés

Historisch informierte Musiktheorie, Didaktik der Komposition und Musiktheorie, Harmonielehre, Kontrapunkt, Generalbass, Klavierpädagogik.

Résultat

- Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden im Rahmen des Symposiums "Chopins Ausbildung [...]" provisorisch präsentiert und werden im dazugehörigen Kongressbericht publiziert (s.u.). - Bewilligung eines SNF-Folgeprojektes ("Sine dissonantiis") mit den Dissertationen der Projektmitarbeiter M. Skamletz und St. Zirwes.

Perspectives

Das Projekt markierte einen ersten Schritt der HKB-Forschung in der historisch informierten Musiktheorie; ein SNF-gefördertes Folgeprojekt wurde bewilligt. Im Dez 2011 beherbergt die HKB den Jahreskongress der Gesellschaft f. Musiktheorie.