Qualität in der Medizin für die patientennahe Arbeitspraxis

Wir bilden Sie zur Schlüsselperson für Qualität in der Medizin aus. Der Fokus liegt auf der patientennahen medizinischen Versorgungssicherheit im interprofessionellen und sektorenübergreifenden Arbeitsumfeld.

Nach Abschluss des CAS-Studiengangs

  • sind Sie in der Lage, eigenständig Projekte im Bereich Qualitätsentwicklung und/oder Patientensicherheit zu entwickeln und umzusetzen,
  • leisten Sie einen Beitrag zur Entwicklung eines Qualitätsmanagements, das sich auf wissenschaftliche Grundlagen stützt,
  • sind Sie in der Lage, in der angewandten Forschung in diesem Bereich mitzuwirken,
  • wenden Sie zweckmässig Instrumente, Konzepte und Methoden für die Qualitätsverbesserung an,
  • kommunizieren Sie professionell und berufsübergreifend zu Qualitätsmassnahmen,
  • kennen Sie Ihre eigenen Grenzen und besitzen die Fähigkeit, diese auch in belasteten Situationen zu berücksichtigen.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 18 Studientage + 3 Tage im Zusatzmodul
  • Unterrichtstage Mo, Di, Mi
  • Anmeldefrist 3. Juli 2020
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits + 2 ECTS-Credits für das Zusatzmodul
    25 SIWF-Credits
  • Kosten CHF 7’250
    bestehend aus Module 1 bis 6 zu CHF 6’214 und dem Zusatzmodul 7 zu CHF 1’036.
    Die sieben Module können auch einzeln gebucht werden.
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit
  • Nächste Durchführung September 2020 bis Mai 2021

Inhalt + Aufbau

Porträt

Nationale und internationale Studien zeigen auf, dass die Schweiz ein qualitativ hochstehendes und funktionierendes Gesundheitssystem ausweist. Mängel werden zum Teil im Bereich der Dokumentation und Transparenz gestellt.

Die Leistungserbringer werden gesetzlich verpflichtet, die Qualität ihrer Leistungen transparent auszuweisen.

  • Haben Sie im Bereich Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung einen Auftrag, der nahe an der Patientin, dem Patienten ist?
  • Möchten Sie komplexe Projekte zur Verbesserung der Qualität unter Einbezug der Betroffenen und Angehörigen umsetzen?

In diesem CAS-Studiengang werden Sie auf diese Rolle als Schlüsselperson für Qualität im Gesundheitswesen vorbereitet. Der Fokus liegt auf der patientennahen medizinischen Versorgungssicherheit im interprofessionellen Arbeitsumfeld. Der modularisierte und systematische Aufbau unterstützt dabei Ihre individuelle Studienplanung. Das Thema Qualität wird Ihnen von Grund auf verständlich erklärt.

Ausbildungsziel

  • Sie sind in der Lage, eigenständig Projekte im Bereich Qualitätsentwicklung und/oder Patientensicherheit zu entwickeln und umzusetzen.
  • Sie leisten einen Beitrag zur Entwicklung eines Qualitätsmanagements, das sich auf wissenschaftliche Grundlagen stützt.
  • Sie sind in der Lage, in der angewandten Forschung in diesem Bereich mitzuwirken.
  • Sie wenden zweckmässig Instrumente, Konzepte und Methoden für die Qualitätsverbesserung an.
  • Sie kommunizieren professionell und berufsübergreifend zu Qualitätsmassnahmen.
  • Sie kennen Ihre eigenen Grenzen und besitzen die Fähigkeit, diese auch in belasteten Situationen zu berücksichtigen.

Veranstaltungen


30. April 2020 in Bern: Symposium und Preisverleihung der Schweizerischen Akademie für Qualität in der Medizin SAQM: Wer erhält den Qualitätspreis «Innovation Qualité»

Sie erwerben folgende Kompetenzen pro Modul:

Modul 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen
 

  • Sie kennen Definitionen und Anforderungen von Qualität, können diese für Ihren Kontext einordnen und anhand geeigneter Ansätze operationalisieren.
  • Sie entwickeln eine Qualitätspolitik und können deren Interaktion mit den normativen Vorgaben in Organisationen (Strategie, Leitbild, Führungsgrundsätze, etc.) verknüpfen.
  • Der Kontext der Leistungserstellung und deren Einflussfaktoren sind Ihnen bekannt. Die Besonderheiten der Erstellung personenbezogener sozialer und gesundheitlicher Dienstleistungen haben Sie in Bezug auf Q-Projekte reflektiert und können sie in konkreten Projekten praktisch zur Anwendung bringen.
  • Sie haben die Ansätze des Total Quality Managements sowie den Einfluss dieses Konzeptes auf andere Methoden der Qualitätsentwicklung reflektiert und deren Tragweite eingeordnet.
  • Grundlegende Modelle und Herangehensweisen des Qualitätsmanagements sind Ihnen bekannt. Unterschiede und die dadurch entstehenden Implikationen haben Sie herausgearbeitet.
  • Verschiedene Konzepte (Anspruchsgruppenkonzept, Unternehmenskultur, organisationale Zusammenhänge und Ansätze, wie z. B. der systemische Ansatz, etc.) haben Sie in Bezug auf die Interaktion mit Qualität diskutiert und Sie können diese für die Umsetzung von Qualitätsentwicklungsmassnahmen einbeziehen.
  • Herangehensweisen zur Entwicklung von Q-Indikatoren sind Ihnen bekannt, und Sie haben diese anhand relevanter Praxis-Themenfelder umgesetzt.
  • Sie diskutieren relevante Tools und deren Anwendung im Kontext der Qualitätsentwicklung.
  • Sie kennen das Konzept der Care Bundles und dessen Anwendung in einer klinischen Abteilung.
  • Sie kennen aktuelle Entwicklungen um das Thema der Qualität in der Gesundheitsversorgung in der Schweiz.

Modul 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung
 

  • Sie kennen Entwicklungsansätze für Qualitätsprojekte.
  • Sie reflektieren die Rolle des Qualitätsbeauftragten.
  • Sie kennen Ansätze der Evaluation und deren Umsetzung.
  • Sie kennen grundlegende Chancen und Grenzen von Change-Prozessen in Organisationen und deren Steuerungsimplikationen.
  • Sie kennen Ansätze der Organisationsentwicklung.
  • Sie kennen Instrumente zur Messung der Leistungsfähigkeit der Verfahren (Qualität und Sicherheit der Patientenbetreuung) und können diese auswählen und deren Ergebnisse interpretieren.
  • Sie kennen Qualitätsverbesserungsprojekte, zum Beispiel im Bereich Medikamentensicherheit, Diagnosesicherheit.

Modul 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Massnahmen
 

  • Sie kennen die Grundlagen und die Herkunft von CIRS-Systemen.
  • Sie kennen die Ansätze zur Erfassung sowie «Critical Incident»-Erfassungssysteme.
  • Sie kennen Tools und Methoden, um mit Zwischenfällen konstruktiv umzugehen (inkl. den «second» und «third victims»).
  • Sie können Zwischenfälle systematisch anhand eines systemischen Verständnisses analysieren und interpretieren.
  • Sie kennen Ansätze des (klinischen) Risikomanagements.
  • Sie sind mit dem Umgang mit Fehlern und Haftpflichtfällen vertraut.
  • Sie kennen aktuelle Ansätze und Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Schweiz.

Modul 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten und Verbesserung der Patientenversorgungsqualität
 

  • Sie setzen sich mit den Themen Betriebskultur und dem Umgang mit Fehlern in der eigenen Institution auseinander.
  • Sie entwickeln eine Offenheit für Beschwerden und sehen diese als Chancen Es gelingt Ihnen, eine Beschwerdestimulation zu erzeugen.
  • Sie können sich mit Beschwerden auseinandersetzen und entsprechend reagieren.
  • Sie wissen, wie der Beschwerde- und Verbesserungsprozess in der Institution abläuft und professionell gehandhabt wird.
  • Sie können Patientenzufriedenheit messen, Ursachen von Unzufriedenheit ergründen, Resultate interpretieren und Massnahmen daraus ableiten.

Modul 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen
 

  • Sie kennen Techniken und Methoden, die Sie bei Ihrer persönlichen Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen.
  • Sie kennen Ihre eigenen Grenzen und Fähigkeiten.
  • Sie erkennen wiederholende Stresssituationen und kennen Methoden, Techniken und Tools, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu entwickeln.
  • Sie können verschiedene Achtsamkeits-, Wahrnehmungs- und Entspannungstechniken anwenden und haben einen Überblick, welche Methoden für Sie hilfreich sind.
  • Im Optimalfall: Entwicklung einer persönlichen Haltung, die sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Modul 6: Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»
 

  • Sie erkennen Zusammenhänge zwischen den Konzepten Organisationskultur, Innovationsmanagement, Wissensorganisation und Qualitätsentwicklung.
  • Sie setzen sich mit Problemen und Schwierigkeiten in Ihrer Organisation auseinander.
  • Sie lernen mit ganz spezifischen Methoden ein Setting zu schaffen, indem eine Gruppe arbeiten und sich entwickeln kann.
  • Sie designen bewusst und reflektiert Veränderungsprozesse vor dem Hintergrund der Organisationskultur, des Wissensmanagements und der Qualitätsentwicklung.

Zusatzmodul 7: Kommunikation in schwierigen Situationen
 

  • Sie können konstruktive Feedbacks geben.
  • Sie setzen sich mit den Themen Grenzen und Widerstand auseinander.
  • Sie machen Erfahrungen mit den Themen Probleme ansprechen, Kritik üben und Kritik erfahren und reflektieren sich selbst.
  • Sie kennen Ihre eigene nonverbale Kommunikation und Körpersprache in verschiedenen Situationen und können diese beim Gegenüber deuten.

Modul 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen
 

  • Indikatorenentwicklung und Qualitätsmessungen
  • Unternehmenskultur und Philosophie von Qualitätsmanagement in Organisationen
  • Exkurs: Strategisches Management und ökonomisches Denken
  • Impact des Managements für die Qualitätsentwicklung und umgekehrt
  • Systemisches Denken
  • Qualitätsmanagementmodelle und deren normative Grundlagen
  • Zentrale Konzepte der Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen
  • Gesundheitsökonomie und Qualität
  • Aktuelle Entwicklungen und Vorgaben im Bereich der Qualität
  • Ansätze für die klinische Praxis

Modul 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung
 

  • Initiierung und Planung von Veränderungsprojekten
  • Grundlagen der Evaluation
  • Indikatorenentwicklung und verschiedene Ansätze der Umsetzung von Qualitätsmessungen
  • Macht und Hierarchie in Organisationen
  • Auswertungen und Nutzung von Qualitätsdaten im Sinne der Qualitätsentwicklung
  • Herausforderungen von Interventionen in komplexe soziale Organisationen
  • Organisationsentwicklung als Methode
  • Change Management
  • Projektmanagement
  • Prozessmanagement und Pathways
  • Innovation und Qualitätsentwicklung
  • Hot Spots der Qualitätssicherung: Patientensicherheit, Medikamentensicherheit, Diagnosesicherheit
  • Quality-Improvement-Ansätze und -Tools
  • Einordnung von HTA und HIA Ansätzen im Kontext der Qualitätssicherung und -entwicklung

Modul 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Massnahmen
 

  • Qualitätsmanagement und der Ansatz des «Null Fehler Prinzips»
  • Entstehung sowie Ursachen der Entstehung von kritischen Zwischenfällen und Fehlern
  • Herkunft und Entwicklung des Critical Incident Managements im Gesundheitswesen
  • Sicherheitskultur
  • Systematische Bewertung und Auswertung von Zwischenfällen
  • Konkreter, kurzfristiger Umgang mit unerwünschten Ereignissen und Zwischenfällen
  • Ableitung von Massnahmen zur organisationalen Gestaltung aus Zwischenfällen und die Umsetzung von «Change-Prozessen» in diesem Bereich
  • Generelle Ansätze zur Erhöhung der Patientensicherheit
  • Kommunikativer Umgang mit kritischen Zwischenfällen und Fehlern
  • Juristischer Blick auf das Thema der kritischen Zwischenfälle und Fehler in der Gesundheitsversorgung («juristischer Notfallkoffer»), sowie massgebliche Entwicklungen in diesem Bereich
  • Grundlagen des Krisen- und Disastermanagements
  • Beschwerde- und Rückmeldemanagement
  • Risikomanagement: Klinisch und der Bezug zur Gesamtorganisation inkl. Risikobewertung und -reduktion.
  • Bestehende Programme und «Best Practice» zur Entwicklung der Patientensicherheit, sowie deren Output und Nachhaltigkeit

Modul 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten und Verbesserung der Patientenversorgungsqualität
 

  • Medizinrechtliche und ethische Aspekte der Patientenbeteiligung
  • Aktivierung und Stimulation der Patientinnen und Patienten und Angehörigen
  • Deeskalierende und Erwartungsübertreffende Gesprächsführung
  • Auswertung der Patientenzufriedenheit, Interpretation und Massnahmenplanung

Modul 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen
 

  • Die persönlichen Grenzen identifizieren und reflektieren
  • Anlaufstellen und Unterstützungsnetzwerke
  • Praktische Übungen von Achtsamkeitstechniken, Techniken der inneren Präsenz und Wahrnehmung, Entspannungstechniken
  • Gewohnheitsmuster und deren Auswirkung auf die persönliche Gesundheit
  • Gewohnheitsmuster und deren Auswirkung auf interaktionale Prozesse

Modul 6: Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»
 

  • Theorien der Veränderung, z. B. Theorie U
  • Problem und Schwierigkeitsanalysen in Verbindung mit der Organisationskultur und -tendenz
  • Settings in lernenden Organisationen gestalten
  • Systemische Zusammenhänge zwischen Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Wissensorganisationen erkennen
  • Methoden, Techniken und Tools, um Gruppenprozesse zu gestalten
  • Prozessbeschreibungen
  • Methoden des Design Thinkings

Zusatzmodul 7: Kommunikation in schwierigen Situationen
 

  • Grenzen und Widerstand
  • Gesprächsführung in schwierigen Situationen
  • Nonverbale Kommunikation und Körpersprache

Unsere Lern- und Arbeitsformen unterstützen die Praxisorientierung und die Integration von Fachwissen aus den unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen unserer Teilnehmenden. Unsere Unterrichtsmethoden sind so angelegt, dass wir durch die Integration aller Teilnehmenden innovative Kräfte entstehen lassen und fördern. Unsere didaktischen Methoden wählen wir so aus, dass neben fachlichen Inputs durch Expertinnen und Experten die Teilnehmenden mit ihrem intuitiven und auf Erfahrung basiertem Wissen eine hohe Beteiligung im Kursgeschehen finden.

Unsere didaktischen Methoden:

  • Präsentationen
  • Gruppenarbeiten
  • Einzelarbeiten
  • Übungen, die das eigene Erleben konkreter Situationen fördern und reflektieren lassen
  • Liberating Structures
  • Fallarbeit
  • Die empirische Bearbeitung eines von Ihnen gewählten Themas. Dabei werden Sie individuell unterstützt und begleitet.
  • Selbststudienaufträge

Als Abschlussarbeit erstellen Sie einen Projektbericht zu einem Qualitätsverbesserungsprojekt.

Den Kompetenznachweis legen Sie nur ab, wenn Sie den gesamten CAS besuchen:
Im Modul 6 erarbeiten Sie zusammen in der Gruppe und mit Hilfe eines erfahrenen Tutors einen Projektplan, dessen Inhalt eine detaillierte Planung zu einem kleinen Projekt in Ihrem beruflichen Umfeld ist. Ziel des Projektes muss die Verbesserung der Qualität in einem abgegrenzten Bereich Ihres beruflichen Umfeldes sein. Sie setzen dieses Projekt in Ihrem beruflichen Umfeld um und evaluieren es. Die Erfahrungen und Outcomes münden in einen 6- bis 10-seitigen Projektbericht, der sich aus den Teilen Einleitung, Problemstellung, Zielsetzung, theoretischer Hintergrund, methodisches Vorgehen, Ergebnisse/Evaluation, Diskussion, Schlussfolgerung zusammensetzt.

Titel + Abschluss

Certificate of Advanced Studies (CAS) in «Qualität in der Medizin für die patientennahe Arbeitspraxis»

Für den CAS als Gesamtstudium werden Ihnen 12 ECTS-Credits plus 2 ECTS-Credits aus dem Zusatzmodul angerechnet.

SIWF-Credits

Für den CAS werden 25 SIWF-Credits vergeben.

Partner

Schweizerische Akademie für Qualität in der Medizin SAQM der FMH – Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte

Interessensgemeinschaft

Voraussetzungen + Zulassung

Der CAS-Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der FMH für Ärztinnen und Ärzte konzipiert und spricht im interdisziplinären Kontext alle Fachpersonen aus Medizin- und Gesundheitsberufen an:

  • Pflegefachpersonen
  • Hebammen und Entbindungspfleger
  • Physiotherapeutinnen und -therapeuten
  • Ergotherapeutinnen und -therapeuten
  • Rettungssanitäterinnen und -sanitäter
  • Ernährungsberaterinnen und -berater
  • Apothekerinnen und Apotheker
  • Gesundheitsfachpersonen aus anderen Bereichen
  • Ärztinnen und Ärzte sind zum CAS-Studiengang zugelassen.
  • Für Gesundheitsfachpersonen anderer Professionen gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen:


Um als Teilnehmerin oder Teilnehmer zum CAS-Studiengang zugelassen zu werden, verfügen Sie

  1. über einen Hochschulabschluss (Fachhochschule/Universität) oder
  2. eine Höhere Berufsbildung (Höhere Fachschule) plus einen zusätzlichen Nachweis über einen absolvierten Wissenschaftskurs.

Mit einem Berufsabschluss auf Sekundärniveau (EFZ) können Sie als Gasthörerin oder Gasthörer den CAS-Studiengang besuchen oder sich für eine Aufnahme «sur dossier» bewerben.

Organisation + Anmeldung

  • 18 Studientage + 3 Tage im Zusatzmodul, September 2020 bis März 2021

Der studentische Gesamtaufwand setzt sich aus 144 Stunden Präsenzunterricht (168 Stunden, inkl. Zusatzmodul) und 216 Stunden Selbststudium (252 Stunden, inkl. Zusatzmodul) zusammen. Gesamthaft macht dies einen Arbeitsaufwand von 360 Stunden aus (420 Stunden, wenn Sie auch das Zusatzmodul absolvieren).

Modul 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 14. September 2020
  • Dienstag, 15. September 2020
  • Mittwoch, 16. September 2020

Modul 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 19. Oktober 2020
  • Dienstag, 20. Oktober 2020
  • Mittwoch, 21. Oktober 2020

Modul 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Einleitung von Massnahmen

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 16. November 2020
  • Dienstag, 17. November 2020
  • Mittwoch, 18. November 2020

Modul 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten zur Verbesserung der Patientenversorgungsqualität

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 14. Dezember 2020
  • Dienstag, 15. Dezember 2020
  • Mittwoch, 16. Dezember 2020

Modul 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 18. Januar 2021
  • Dienstag, 19. Januar 2021
  • Mittwoch, 20. Januar 2021

Modul 6: Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits(European Credit Transfer System)

  • Montag, 22. Februar 2021
  • Dienstag, 23. Februar 2021
  • Dienstag, 18. Mai 2021 (Projektpräsentation)

Zusatzmodul 7: Kommunikation in schwierigen Situationen

24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand, 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)

  • Montag, 15. März 2021
  • Dienstag, 16. März 2020
  • Mittwoch, 17. März 2020

Für den CAS als Gesamtstudium werden Ihnen 12 ECTS plus 2 ECTS aus dem Zusatzmodul angerechnet. Der studentische Gesamtaufwand setzt sich aus 144 Stunden Präsenzunterricht (168 Stunden, inkl. Zusatzmodul) und 216 Stunden Selbststudium (252 Stunden, inkl. Zusatzmodul) zusammen. Gesamthaft macht dies einen Arbeitsaufwand von 360 Stunden aus (420 Stunden, wenn Sie auch das Zusatzmodul absolvieren).

Der CAS kann als Wahlmodul im DAS «Spezialisierte Pflege» und im MAS «Spezialisierte Pflege» sowie im MAS «Mental Health» anerkannt werden

SIWF-Credits

Für den CAS werden 25 SIWF-Credits vergeben

  • Jedes Modul wird mit CHF 1’036 verrechnet. 
  • Der gesamte CAS inklusive Zusatzmodul kostet Sie: CHF 7’250.

Anmeldefrist

3. Juli 2020

Im Rahmen des Online-Anmeldeprozesses benötigen wir von Ihnen folgende Dokumente:

  • Kopien Ihrer Bildungsabschlüsse (im PDF-Format, max. 1 MB pro Dokument)
  • Passfoto (JPEG)

Bitte laden Sie diese Dokumente auch dann hoch, wenn Sie diese bereits im Rahmen einer anderen Anmeldung eingereicht haben. Wenn Sie Fragen oder Probleme bei der Online-Anmeldung haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsbedigungen

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen bleiben vorbehalten. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend.

Bestandteil von

Der CAS-Studiengang ist in folgenden Weiterbildungs-Studiengängen als Wahlmodul anerkannt:

Alle Weiterbildungsangebote am Departement Gesundheit

Haben Sie noch mehr Wissenshunger? Stillen Sie ihn mit einer praxisorientierten Weiterbildung an der Berner Fachhochschule Gesundheit.