Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten zur Verbesserung der Patientenversorgungsqualität

Im Kurs lernen Sie, Patientinnen und Patienten sowie Angehörige aktiv zu ermutigen, ihre Beschwerden zu äussern.

Im Kurs werden unter anderem thematisiert:

  • Medizinrechtliche und ethische Aspekte der Patientenbeteiligung
  • Aktivierung und Stimulation der Patientinnen und Patienten und Angehörigen
  • Deeskalierende und erwartungsübertreffende Gesprächsführung
  • Auswertung der Patientenzufriedenheit, Interpretation und Massnahmenplanung
Kurs Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kursbestätigung
  • Dauer 3 Kurstage
  • Unterrichtstage Mo, Di, Mi
  • Anmeldefrist 11. September 2020
  • Anzahl ECTS 2 ECTS-Credits, 3 SIWF-Credits
  • Kosten CHF 1'036
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit
  • Nächste Durchführung Dezember 2020

Inhalt + Aufbau

Porträt

Die Beschwerdestimulation ist der erste Schritt im Prozess des systematischen Beschwerdemanagements, der mit der Einleitung und Dokumentation von Verbesserungsmassnahmen abgeschlossen wird.

Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen sind wertvoll für ein Unternehmen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie Patientinnen und Patienten sowie Angehörige in Qualitätssicherungsprojekte einbeziehen können? Im Kurs lernen Sie, Patientinnen und Patienten sowie Angehörige aktiv zu ermutigen, ihre Beschwerden zu äussern. Gelingt Ihnen diese Beschwerdestimulation, wächst durch eine konstruktive Beschwerdeannahme und professionelle -bearbeitung die Zufriedenheit und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen.

Ausbildungsziel

  • Sie setzen sich mit den Themen Betriebskultur und dem Umgang mit Fehlern in der eigenen Institution auseinander.
  • Sie entwickeln eine Offenheit für Beschwerden und sehen diese als Chancen.
  • Es gelingt Ihnen, eine Beschwerdestimulation zu erzeugen.
  • Sie können sich mit Beschwerden auseinandersetzen und entsprechend reagieren.
  • Sie wissen, wie der Beschwerde- und Verbesserungsprozess in der Institution abläuft und professionell gehandhabt wird.
  • Sie können Patientenzufriedenheit messen, Ursachen von Unzufriedenheit ergründen, Resultate interpretieren und Massnahmen daraus ableiten.

Inhalte

  • Medizinrechtliche und ethische Aspekte der Patientenbeteiligung
  • Aktivierung und Stimulation der Patientinnen und Patienten und Angehörigen
  • Deeskalierende und Erwartungsübertreffende Gesprächsführung
  • Auswertung der Patientenzufriedenheit, Interpretation und Massnahmenplanung

Sie können den Beschwerdeprozess in die Gesamtheit des Quality Managements einbetten. Zunächst wird der Fokus auf Beschwerde- und Verbesserungsmanagement gelegt. Im zweiten Teil wird ausgehend von der Betriebskultur ein Bezug zur eigenen Haltung gegenüber Fehlern und einer gelebten offenen Fehlerkultur hergestellt. Sich zu beschweren ist ebenso schwierig wie Beschwerden anzunehmen. Im dritten Teil wird auf die Stimulation und die Ermutigung der Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen fokussiert mit dem Ziel, Beschwerden als konstruktive Störung von Normierungen zu sehen und so eine Umkehr des klassischen Rollenkonzeptes anzustreben.

Abschluss

Kursbestätigung «Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten zur Verbesserung der Patientenversorgungsqualität»

  • 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System)
  • 3 SIWF-Credits
Logo SIWF

Partner

Schweizerische Akademie für Qualität in der Medizin SAQM der FMH – Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte

Interessensgemeinschaft

Dozierende

  • Niederhauser Ursula, lic. phil. Arbeits- und Organisationspsychologin

  • Lisa Bachofen, Präsidentin VASK Bern

Voraussetzungen + Zulassung

  • Führungskräfte
  • Personalentwicklerinnen und -entwickler
  • Peers
  • Angehörige
  • Qualitätsbeauftragte aus den Bereichen Medizin, Gesundheitswesen und Sozialarbeit die mit Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Projektentwicklung konfrontiert sind und bereit sind, sich interprofessionell weiterzubilden
  • Ärztinnen und Ärzte sind zum CAS-Studiengang zugelassen.
  • Für Gesundheitsfachpersonen anderer Professionen gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen:


Um als Teilnehmerin oder Teilnehmer zum CAS-Studiengang zugelassen zu werden, verfügen Sie

  1. über einen Hochschulabschluss (Fachhochschule/Universität) oder
  2. eine Höhere Berufsbildung (Höhere Fachschule) plus einen zusätzlichen Nachweis über einen absolvierten Wissenschaftskurs.

Mit einem Berufsabschluss auf Sekundärniveau (EFZ) können Sie als Gasthörerin oder Gasthörer den CAS-Studiengang besuchen oder sich für eine Aufnahme «sur dossier» bewerben.

Organisation + Anmeldung

3 Kurstage, Dezember 2020
24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium, 60 Stunden Lernaufwand

  • Montag, 14. Dezember 2020
  • Dienstag, 15. Dezember 2020
  • Mittwoch, 16. Dezember 2020

Anmeldefrist

11. September 2020

Geschäftsbedingungen

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen bleiben vorbehalten. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend.

Alle Weiterbildungsangebote am Departement Gesundheit

Haben Sie noch mehr Wissenshunger? Stillen Sie ihn mit einer praxisorientierten Weiterbildung an der Berner Fachhochschule Gesundheit.

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