Von Antwerpen nach Bern

Von Antwerpen nach Bern

Luca Van der Auwera studiert an der Universität Antwerpen und hat ein Erasmus/SEMP-Austauschsemester an der Berner Fachhochschule verbracht. Wir haben ihr sechs Fragen über ihre Erlebnisse in der Schweiz gestellt.

 

Erzählen Sie uns ein wenig über Ihren Werdegang. 
Ich bin Luca, Bachelor-Studentin der Universität Antwerpen, wo ich “Painting conservation & restoration» studiere. Ich habe meinen Austausch in Bern im fünften Bachelorsemester (drittes Studienjahr) gemacht. Reisen und neue Orte zu entdecken ist eine grosse Leidenschaft von mir. Deshalb konnte ich mein Austauschsemester geniessen. 

 

Wie haben Sie sich gefühlt, ein Teil der BFH zu sein?
Die Berner Fachhochschule ist eine sehr gut ausgestattete Hochschule, die ihren Studierenden viel bietet. Die Schule bietet viele Forschungsmöglichkeiten in Labors wie Röntgen, FTIR Analysen, etc. an. Auch die Ateliers eignen sich gut für die Studierenden. Die Module sind sehr spannend. In einigen Modulen fanden auch Exkursionen statt, die sowohl lehrreich wie auch spassig waren. Ausserdem organisieren die Studierenden öfters Parties oder Events. 

 

Warum haben Sie sich für ein Austauschsemester in der Schweiz entschieden?
Ich habe die verschiedenen Erasmus-Möglichkeiten und Abkommen studiert. Aufgrund meiner Spezialisierung waren die Möglichkeiten limitiert. Ich war sofort von «Modern Material and Media restoration» angetan, ausserdem wollte ich mein Deutsch verbessern. Von dem her kamen dann Deutschland und die Schweiz in Frage. Der Lebensstandard in der Schweiz ist sehr hoch, die Hochschulen sehr gut ausgestattet. Schon seit ich klein bin haben wir mit der Familie häufig die Schweiz durchgequert, was mir immer sehr gefallen hat. Als ich die Austauschmöglichkeit in der Schweiz entdeckt habe, war ich begeistert und habe mich beworben. 

 

Was haben Sie typischerweise während Ihrem Austauschsemester unternommen?
Natürlich hatte ich unter der Woche jeden Tag Unterricht. Um die frische Luft zu geniessen habe ich viele Spaziergänge gemacht. Am Abend sind wir häufig in die Stadt, um etwas trinken zu gehen oder um Party zu machen, beispielsweise in der Turnhalle. Unseren Kaffee haben wir in der Colonial Bar oder im Adrianos genossen. Wir haben viele Dinner Parties oder Brunches mit Freunden organisiert. In Bern gibt es übrigens auch ein paar nette Museen, wie beispielsweise das Zentrum Paul Klee, Kunstmuseum, Kunsthalle, etc. 

In der Schweiz muss man das wunderschöne Land entdecken. Deshalb habe ich am Wochenende viele Ausflüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen gemacht, wie zum Beispiel nach Lugano, Lausanne, Zürich, Zermatt und noch viele mehr. 

 

Zählen Sie uns fünf Dinge auf, die Sie an der Schweiz mögen. 
Es ist schwierig, fünf Dinge aufzuzählen, aber ich entscheide mich für die Folgenden: 

  • Die wunderschöne Natur und Landschaft
  • Das gute Essen und die gute Schokolade (die Läderach-Schokolade ist empfehlenswert)
  • Die tollen Menschen, die ich kennengelernt habe
  • Der hohe Lebensstandard und die vielen Möglichkeiten
  • Die wunderschöne Stadt Bern und alle anderen schönen Städte

 

Haben Sie Tipps für Studierende, die ebenfalls gerne einen Austausch in der Schweiz machen möchten?
Denkt daran, dass die Schweiz teures ist, aber das Land gibt euch auch vieles zurück. Es hat sich gelohnt, in diesem schönen Land die Möglichkeit gehabt zu haben, zu studieren und zu leben. Ich habe vieles über mich selbst gelernt und es war die tollste Erfahrung meines Lebens. 

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