Call for Papers für internationale Tagung zu Religion in der Sozialen Arbeit

27.10.2022 Religion spielt bislang in der Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit eine untergeordnete Rolle. Eine Tagung der BFH und der Universität Vechta (D) nimmt die Debatte um eine religionssensible Soziale Arbeit auf. Forschende sind aufgerufen, Beitragsvorschläge zu ausgewählten Themenschwerpunkten einzugeben.

«Nun sag, wie hast Du's mit der Religion?» Zur Bedeutung von Religion für die Soziale Arbeit, lautet der Titel der zweitägigen Fachveranstaltung, die am 30. und 31. März 2023 an der Universität Vechta (D) stattfindet.

Die Organisatorinnen laden Sie ein, Beitragsvorschläge zu folgenden Themen einzureichen:

  • die Relevanz religiöser Begründungsmuster für den historischen Professionalisierungsprozess Sozialer Arbeit;
  • die bis in die Gegenwart wirkende konstitutive Bedeutung von Religion und Konfessionalität für die Organisation und Ausgestaltung Sozialer Dienste;
  • religiöse bzw. quasireligiöse Orientierungsmuster in der professionellen Handlungspraxis Sozialer Arbeit, wozu beispielsweise u. a. die Berufung auf die Menschenrechte als moderne Wertbindung gehören, in der sich die „Sakralität der Person“ (vgl. Joas 2015) spiegelt;
  • Religion und (quasi) religiöse Deutungsmuster als Ressource lebensweltlicher Bewältigungsaufgaben sowie als Element professioneller Kompetenz;
  • Soziale Arbeit und Seelsorge – Abgrenzungen und Überschneidungen

Kontakt

Abstracts im Umfang von max. 2'500 Zeichen bitten wir bis spätestens 10. Dezember zu senden an walburga.hoff@uni-vechta.de.

 

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Fachgebiet: Soziale Arbeit
Rubrik: Forschung