Interview mit Susanne Iseli und Arion Katana

Interview mit Susanne Iseli und Arion Katana

Der Weg an die Fachhochschule ist für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten steinig. Für einen Studienstart an der Berner Fachhochschule BFH wird Praxiserfahrung vorausgesetzt. Um das Fachhochschul-Studium auch Maturandinnen und Maturanden zu ermöglichen, bietet die Berner Fachhochschule seit drei Jahren einen Vorkurs mit anschliessendem Praktikum – die Passerelle – an. Am 8. August 2011 haben 33 angehende Studentinnen und Studenten den Vorkurs begonnen.

 

Im Gespräch: Susanne Iseli und Arion Katana, Passerellen-Teilnehmende Architektur.

 

BFH: Wie habt Ihr vom Angebot der Passerelle erfahren?
Susanne Iseli: Für mich war schon lange klar, dass ich an der Fachhochschule studieren möchte. An der Infoveranstaltung der Berner Fachhochschule wurde ich auf das Passerellen-Angebot aufmerksam gemacht.
Arion Katana: Eine Freundin hat mir die Passerelle empfohlen. Sie war im letzten Jahr hier.

 

BFH: Wieso hast Du den Weg der Passerelle gewählt?
Arion Katana: Ich war schon zwei Jahre an der Universität. Das Studium dort hat mir gar nicht entsprochen. So habe ich gelernt, dass ich eher an die Fachhochschule passe. Und Architektur hat mich immer schon interessiert! Die Passerelle ermöglicht mir nun diesen Weg.

 

BFH: Wie fühlst Du Dich an der Berner Fachhochschule?
Susanne Iseli: Es ist angenehm hier! Es hat Sofas, Mikrowellen-Geräte und alle sind sehr nett und hilfsbereit.
Arion Katana: Im Vergleich mit der Uni ist es an der Berner Fachhochschule sehr familiär. Man kennt sich, auch zu den Dozenten hat man direkten Kontakt. Das macht die Atmosphäre sehr locker.

 

BFH: Wo liegen Eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile der Passerelle?
Arion Katana: Auf den ersten Blick war es für mich ein Nachteil, ein ganzes Jahr zu verlieren. Meine bisherigen Studienversuche haben mich aber bereits zwei Jahre gekostet. Das Passerelle-Jahr ist meiner Meinung nach sehr gut investiert. Man wird nicht ins kalte Wasser geworfen, findet heraus ob der Job nach dem Studium das Richtige ist und lernt die Fachhochschule während dem Vorkurs kennen.

 

BFH: Wie tastet Ihr Euch an das Fachwissen der Architektur und des Ingenieurwesens heran?
Susanne Iseli: Wir behandeln den Stoff langsam und können viele Fragen stellen. So lernen wir die Grundlagen und die wichtigsten Programme und Methoden. Ich bin überzeugt, dass wir nach dem Passerelle-Jahr genügend gut vorbereitet sind, um mit den Berufsmaturanden mitzuhalten.

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