Förderprogramm Energie erfolgreich abgeschlossen

20.01.2021 Lösungen zu relevanten Fragen im Zusammenhang mit der Energiewende in der Schweiz entwickeln und umsetzen: Dieses Ziel verfolgte das Forschungsprogramm Energie, das Ende 2020 nach einer Laufzeit von acht Jahren abgeschlossen wurde. Kernstück war der Aufbau von acht Schweizer Kompetenzzentren für Energieforschung (SCCER) in sieben Aktionsfeldern.

Die BFH hat im Zuge dieses Förderprogramms das BFH-Zentrum Energiespeicherung aufgebaut. Dieses war über mehrere Departemente und Institute an drei SCCER beteiligt: FURIES, STORAGE, MOBILITY beteiligt.

Die Schlussberichte sind in Arbeit. Im SCCER Mobility wurde zudem zum Abschluss ein Buch herausgegeben, das im November 2020 publiziert wurde: «Seven years SCCER Mobility»

SCCER BFH

Die Energiestrategie 2050 und nun die Energieperspektiven 2050+ setzen primär auf erneuerbare Energien, vor allem Photovoltaik. Wie man grosse Mengen dieser fluktuierenden Strommengen in das Energiesystem integriert, war Aufgabe des Aktionsfeldes «Netze und ihre Komponenten, Energiesysteme» tätige SCCER – Future Swiss Electrical Infrastructure (SCCER-FURIES). Die Machbarkeit einer Energieversorgung bis 2050 ohne fossile Energien und mit Null CO2 Ausstoss wurde mit dem Projekt «SimZukunft» für die Stadt Burgdorf simuliert.

Das Nutzungspotenzial der Sonnen- und Windenergie hängt eng mit der Möglichkeit zusammen, Energie zu speichern. Auch nach dem Ausstieg aus der Kernenergie, müssen die Energieversorger den Markt ununterbrochen, zuverlässig und kosteneffizient mit Strom-, Wärme- und Brennstoff versorgen können. Dies setzt einen signifikanten Anteil von Wind und Sonne an der Energieversorgung voraus, wenn auf den Import von (grauem) Strom verzichten werden soll. Dazu baut das im Aktionsfeld «Speicherung» tätige SCCER Heat & Electricity Storage das Wissen und die Technologie zur Strom- und Wärmespeicherung aus. Die BFH hat in diesem Programm Wissen zum Bau kostengünstiger Batteriespeicher beigetragen.

Der Transport von Personen und Gütern auf Strasse, Schiene und in der Luft ist für rund 34 Prozent des in der Schweiz anfallenden Energieverbrauchs verantwortlich. Dabei werden vorwiegend fossile Treibstoffe genutzt, entsprechend hoch sind die CO2-Emissionen. Das im Aktionsfeld «Effiziente Konzepte, Prozesse und Komponenten in der Mobilität» tätige SCCER Efficient Technologies and Systems for Mobility (SCCER Mobility) hat das Ziel, Wissen und Technologien bereitzustellen, die eine Umstellung auf ein nachhaltiges Transportsystem ermöglichen.

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