Unterrichten in China: Erlebnisse eines TI-Dozenten

04.02.2019 Peter Burkhalter, Dozent an der TI, hat sich entschlossen, chinesische Hochschulluft zu schnuppern. Während zwei Wochen hat er im September an der Shenzhen Technology University (SZTU) unterrichtet.

Die SZTU ist eine neue Hochschule, die im Herbst 2017 ihre Tore eröffnet und zum Ziel hat, bis Ende 2018 30'000 Studierende auf dem Campus zu bringen. Sie wurde nach dem Modell Schweizer und Deutscher Fachhochschulen aufgebaut. In Shenzhen gelegen, einem Hotspot der chinesischen Industrie und der technologischen Entwicklung bietet sie enorm viel Potential. Aus diesem Grund hat sich die BFH entschlossen, als sogenanntes leading house die Schweizer Fachhochschulen gegenüber der SZTU zu repräsentieren. Dies auch auf dem politischen Hintergrund des Kantons Bern hinsichtlich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Stadt Shenzhen. Der Kanton Bern hat seit einigen Jahren mit der Stadt Shenzhen ein sogenanntes ‘Sister Area Agreement’ zur gegenseitigen Standortförderung für Firmen vereinbart. Das Hi-Tech Umfeld Shenzhen bietet für unsere angewandte Forschung und Entwicklung viele spannende Kooperationsmöglichkeiten.

Als erste Massnahmen werden ab 2018 Gastdozierende aus der BFH an die SZTU entsendet. Wir sind davon überzeugt, dass mit dieser Mobilitätsmassnahme die Basis für weitere Zusammenarbeitsformate im Sinne von bottom-up Entwicklungen geschaffen wird.

Peter Burkhalter aus der TI befand sich für zwei Wochen in Shenzhen und berichtet in seinem Reiseblog von den Erfahrungen. Besonders aufgefallen sind ihm die langen Unterrichtstage: Der erste Tag des Semesters hat für die Studierenden beispielsweise um 08.30 Uhr begonnen und dauerte bis 21.20 Uhr. Lesen Sie seine Erlebnisse.

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Fachgebiet: Ingenieurwesen + Technik
Rubrik: Weiterbildung