researchXchange

researchXchange - die Seminarreihe der Forschung der Berner Fachhochschule Technik und Informatik. Hier präsentieren ausgewählte interne sowie externe Referenten Ihre Themen in einem informellen Rahmen, der Raum für Diskussionen zulässt.

researchXchange

Ziel der Veranstaltung ist es vor allem, Interaktionen und Informationsaustausch zwischen den Angehörigen der Institute der BFH sowie mit den Kooperationspartnern aus Wirtschaft und anderen Forschungsinstitutionen zu stärken. Zudem bietet es Projektbearbeitenden (auch auf Masterstufe) die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten in einer informellen Atmosphäre zu präsentieren.

Der vertiefte Einblick in die Forschungsthemen soll Anregungen für die eigene Arbeit in Forschung und Lehre geben und Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit aufzeigen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und angeregte Diskussionen!

researchXchange Seminare

  • Richten sich an Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, Assistierende bzw. Studierende der BFH-TI und stehen zudem auch einem externen, wissenschaftlich interessierten Publikum offen.

  • Finden jeweils freitags im Semester von 12.00 bis 12.45 Uhr statt.
  • Sie können auch online dabei sein. Die Seminare werden live übertragen.

Auch eine Plattform für Sie!

Interessiert Sie ein Thema eines researchXchange-Seminars oder möchten Sie selber die Plattform nutzen? Dann kontaktieren Sie Ihren Projektpartner oder die WTT-Stelle der BFH-TI. Kontakt siehe unten.

Rückblick

researchXchange HS 2020

Referent: Stefan Schori


Die elektrischen Verteilnetze werden durch die zunehmende dezentrale Einspeisung und Speicherung, aber auch durch die Elektromobilität und Wärmepumpen intensiver genutzt. Die Spannungsqualität wird durch den vermehrten Einsatz von Leistungselektronik und die Veränderung der frequenzabhängigen Netzimpedanz stark beeinflusst. Die Netzimpedanz wiederum kann sich ungünstig auf die Kommunikation über das Stromnetz (Powerline Communication) auswirken. Über Messungen in verschiedenen Verteilnetzen und im Labor sowie durch Simulationen wurden die Zusammenhänge analysiert. Das Referat gibt einen Überblick der wichtigsten Ergebnisse des Projekts.

Referent: Damian Schnidrig
 

Beim Cybathlon messen sich körperlich eingeschränkte Menschen mithilfe neuester Assistenzsysteme in einem einzigartigen Wettkampf. Das Team «BFH-CybaTrike» nimmt an der Disziplin «Fahrradrennen für Meschen mit Querschnittslähmung» teil. Dabei werden die benötigten Muskeln durch Elektroden auf der Haut mittels Stromimpulsen innerviert. Dies ermöglicht den Piloten aus eigener Kraft ein Fahrrad anzutreiben. In diesem researchXchange Seminar wird die genaue Technologie und der Weg zum Cybathlon 2020 vorgestellt.

Referentin: Dunia Blaser
 

Modern optical fibres owe their success to the long-range signal transmission in tele¬com¬munications. The high purity achieved when producing silica preforms by the mCVD method, yields transmission losses as low as 0.18 dB/km at a wavelength of 1.5 m. Allowing to transmit signals over hundreds of kilometres with virtually no losses.
However, in the eighties and nineties it was recognized, that there is much more to optical fibres than signal transmission: if loss requirements are relaxed and in the range of 0.1 dB per meter or higher, a wealth of new production methods and hence fibre types and applications are possible to achieve.
In the last 3 decades many new fibre production methods and fibre types have emerged, such as microstructured optical fibres, fibres with active cores and hollow core fibres, just to name a few. Further, with the application of powder-in-tube process, material compositions of core and cladding can be used, which are not suitable for mCVD based methods. 

Referent: René Tschannen
 

Frequenzressourcen sind ein äusserst begehrtes, jedoch beschränkt verfügbares Gut. Die drahtlose Kommunikation bildet heute das Rückgrat moderner Industriegesellschaften. Ohne Funkfrequenzen funktionieren wichtige Infrastrukturen, wie beispielsweise die Aviatik, nicht mehr. Die Knappheit der Ressource Frequenzen erfordert, dass deren Nutzung auf weltweiter Ebene harmonisiert wird. Diese Harmonisierung erfolgt im Rahmen von Weltfunkkonferenzen, welche alle 3-4 Jahre stattfinden. Die Ergebnisse solcher Weltfunkkonferenzen werden anschliessend auf nationaler Ebene in den nationalen Frequenzzuweisungsplänen umgesetzt.
Der Vortrag beleuchtet den Prozess der internationalen Frequenzharmonisierung und geht auf die Ergebnisse der jüngsten Weltfunkkonferenz WRC-19 ein.

Referent: Tomaso Leoni

Beim Projekt handelt es sich um eine Applikation zur Analyse von AGBs. Für die Analyse dieser wird Sentimentale Analyse angewandt, für die Sprachen Deutsch und Englisch. Hierbei werden besonders negativ auffallende Wörter im Text hervorgehoben, um so Benutzer*innen auf anfällige Textstellen hinzuweisen, welche eventuell genauere Betrachtung benötigen.

Referentin: Dr. Anna-Katharina Lautenschütz

Das aktuelle EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 läuft noch bis Ende des Jahres und wird dann vom Programm Horizon Europe abgelöst. Es stellt Forschungsgruppen in ganz Europa fast 80 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Euresearch Office BFH unterstützt Forschende der BFH. In diesem Vortrag stellt es sich und die verschiedenen Serviceangebote von der Idee bis zur Projektdurchführung anhand konkreter Beispiele vor. 

Referent: Steffen Wienands

Die Lithium-Ionen-Technologie hat – seit 1991 der erste Lithium-Ionen-Akkumulator kommerziell erhältlich wurde – eine enorme Entwicklung und Marktdurchdringung erreicht. Dabei fallen unter den Oberbegriff Lithium-Ionen-Batterien viele verschiedene chemische Zusammensetzungen. Diese Vielfalt ermöglicht den Einsatz der Technologie in den unterschiedlichsten Anwendungen. Die batterieelektrische Mobilität schafft eine starke Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien und treibt die Entwicklung weiter voran. Die Präsentation erläutert die Grundlagen der Lithium-Ionen-Technologie, zeigt Einsatzmöglichkeiten wie Stromnetzstabilisierung durch Batteriespeicher oder E-Mobilität auf und stellt das Entwicklungspotenzial der Technologie dar. 
Das BFH-Zentrum Energiespeicherung charakterisiert Batteriezellen z.B. durch Lebensdauertests. Zudem analysiert das Forschungsteam in vielfältigen Anwendungsbereichen den Einsatz von Energiespeichern und begleitet die Integration von Speichersystemen.

Referent: Werner Stieger

In der mobilen Brennstoffzellen-Antriebstechnologie geht es heute um effiziente, leise, kompakte und kostengünstige Systeme. Um dies zu realisieren sind neben dem Zellenstapel auch geeignete Nebenaggregate sehr essentiell. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Medienversorgung (Wasserstoff, Sauerstoff). Heute werden immer mehr hochdrehende Turbokompressoren für die Luftversorgung eingesetzt. Um die Herausforderungen der Entwicklung eines Turbokompressors mit High-Speed Rotation für die Brennstoffzellen zu realisieren, sind neue Technologieansätze notwendig welche unter anderem von FISCHER seit über 10Jahren entwickelt. Wir hoffen so, in der Energiewende einen essentiellen Beitrag leisten zu können. 

Referent: Prof. math. Andreas Stahel

EIT (Electrical Impedance Tomography) is an attractive option for medical imaging, less damaging than Xray and at lesser cost than MRI. For real time observations it is important to use the available computational power of modern CPU's. The D-bar method to construct regularized images can take advantage of the many computational cores available. In this talk an optimized computational path and its results are presented.

Referent: Simon Zumbrunnen

Inline flow measurement of very short events such as dispensed droplets or gas bubbles in liquid flow, requires highly dynamic flow sensors. For this purpose, ReseaTech has optimized differential pressure flow sensing in many ways to reliably monitor dispensed droplets in the sub-microliter range. In this Innovation Pitch, Simon Zumbrunnen a co-founder of the startup ReseaTech will talk about the hurdles overcome to provide flow sensors that love pulsating flow: The Pulsed Flow Sensors.

Referent: Prof. Dr. Rolf Vogt

Noch vor Jahresfrist hatte die Schweiz eine international führende Rolle in Bezug auf die Einführung von 5G – dem neuesten Mobilfunkstandard. Die hierzu benötigte Einführung neuer Basisstationen und gewisse verwendete Technologien erzeugten jedoch massiven Widerstand von national oder regional operierenden Organisationen und auch von Privatpersonen, welcher zu einer massiven Verzögerung der 5G-Einführung und teilweise gar zu einem Ausbau-Verbot auf kommunaler und kantonaler Ebene führte. Ziel dieses Referates ist das Aufzeigen der technischen Fakten, der Erläuterung der Gesetzeslage, sowie eine Übersicht zum Stand des Wissens betreffend der Auswirkungen auf den menschlichen Körper.

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