researchXchange: E-Voting 24. April 2020

24.04.2020, 12:00-12:45 Uhr – Hauptgebäude Quellgasse, Aula, Biel

Referat

E-Voting – Wo ist das Problem?

Die Digitalisierung hat in fast allen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten. Eine Ausnahme ist die elektronische Stimmabgabe. Selbst in der Schweiz mit ihrer direkten Demokratie steht die flächendeckende Umsetzung von E-Voting noch in weiter Ferne. Warum?

Gänzlich losgelöst von der politischen Diskussion über die Einführung von E-Voting stellt die elektronische Stimmabgabe grosse Herausforderungen an Kryptographie und deren technische Umsetzung. Sicherzustellen, dass weder eine Stimme noch das ganze Wahlresultat verändert werden kann, ist keine einfache Aufgabe. Dies im Besonderen, wenn in einem System keiner Komponente und keiner involvierten Person oder Partei vertraut werden kann. Soll zudem das Wahlgeheimnis gewahrt bleiben, wird die Aufgabe zum scheinbar unlösbaren Problem.

Referent

Nach einer Lehre als Elektroniker studierte Philipp Locher Informatik an der Fachhochschule Aargau und der Universität Fribourg. Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeiten schrieb er seine Doktorarbeit an der Universität Fribourg im Bereich E-Voting. Er befasste sich eingehend mit dem bedingungslosen Schutz des Wahlgeheimisses eines jeden Wählers. Seit 2016 ist er Professor für Informatik an der BFH und ist Mitglied der E-Voting Forschungsgruppe im Research Institute for Security in the Information Society.

Steckbrief

  • Startdatum 24.04.2020, 12:00-12:45 Uhr
  • Ort Hauptgebäude Quellgasse, Aula, Biel

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