Wirkungsvolle Technologien

Alternative Energien, neue Technologien, Digitalisierung: Das Departement Technik und Informatik BFH-TI integrierte diese hochaktuellen Themen in Lehre, Forschung und Weiterbildung.

Wir über uns

Die BFH-TI war im Berichtsjahr 2019 mit innovativen, nachhaltigen Themen präsent. Grosse Wirkung erzielte der Auftritt am Swiss E-Prix 2019 in Bern, wo Projekte zu Nachhaltigkeit, Energiespeicherung und Mobilität den rund 130000 Besuchenden präsentiert wurden. So zum Beispiel das Energiesystem 2050, das aufzeigt, wie die zukünftige Energieversorgung erneuerbare Energie - quellen nutzen wird. Mit alternativen Energien setzten sich auch Studierende der BFH-TI und der Shenzhen Technology University anlässlich der Swiss-Chinese Summer School auseinander.

Mit Innovationen auf Erfolgskurs

Das Institut Applied Laser, Photonics and Surface Technologies schloss mit der Stellba AG, Dottikon, erfolgreich ein Projekt im Bereich Laseranwendungen und Beschichtungen ab. Die neu entwickelten Technologien ermöglichen es der Firma, wirtschaftlich und ökologisch unterwegs zu sein. Erfolgreich waren auch zwei Informatikabsolvierende, die mit ihrer Bachelor-Thesis den nationalen Siemens Excellence Award gewannen. Ausserdem wurden zwei neue Unternehmen gegründet: das Start-up Secure Cyber Identity und das Spin-off-Unternehmen PRiOT, das IoT-Dienstleistungen erbringt.

Digitale Zukunft

Der digitale Wandel ist im vollen Gange: Die BFH-TI lancierte passend dazu den MAS Digital Transformation. Am Digitaltag wurde zudem veranschaulicht, wie Digitalisierung den Alltag verändert. So wurde der sh@ttle vorgestellt, ein von Studierenden umgerüsteter Kleinwagen für automatisiertes Fahren, der als Lern- und Forschungsplattform für die Mobilität von morgen dient – ein perfektes Beispiel für das Zusammenspiel von Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Bachelor

Automobiltechnik 116
Elektro- und Kommunikationstechnik 140
Informatik 402
Maschinentechnik 129
Medizininformatik 104
Mikro- und Medizintechnik 129
Wirtschaftsingenieurwesen 90


Master

MSc Engineering 54
MSc Biomedical Engineering1 182


Weiterbildung2

 
MAS/EMBA  74
DAS  24
CAS 667

1 Abweichung von Bundesstatistiken; Zahlen inklusive Anzahl Studierende im gemeinsamen Master mit der Universität Bern
2 Abweichung von Bundesstatistiken; Zahlen inklusive nicht-immatrikulierte Studierende Stufe MAS/EMBA

Der Beirat berät und begleitet die Fachbereiche in strategischen Fragen der Lehre, Forschung und Dienstleistung. Er setzt sich aus Vertretern der Wirtschaft und der Wissenschaft einschlägiger Fachrichtungen zusammen und bringt neue Impulse.

Berger Andreas CEO | RUAG AG Website
Kunz Felix Inhaber | sokutec GmbH Website
Michel Simon CEO | Ypsomed AG Website
Nufer Markus Inhaber | Nufer Consulting Website
Reber Andreas Inhaber und CEO | HMT microelectronic AG Website
Reist Reto CEO | Moser-Baer AG Website
Vaucher Richard CEO | VOH SA Website
Wuillemin Kurt Geschäftsführer | Boschung Engineering AG Website
Ziemer Frank CEO | Ziemer Group AG Website

Schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts liess sich in der Schweiz eine rasch fortschreitende Industrialisierung beobachten. Diese schnelle Entwicklung führte dazu, dass es gerade in technischen Berufen an gut ausgebildeten Fachkräften mangelte. Diesem Mangel wurde nach der Gründung des Bundesstaates 1848 mit der Eröffnung einer Vielzahl von technischen Lehranstalten entgegengewirkt.
Die Schulen liessen sich oft in kleineren Städten mit industriellen Zentren nieder. So wurde das erste Technikum der Schweiz 1874 in Winterthur gegründet. Es folgten als erstes Technikum der Westschweiz das Technikum Biel (1890), welches die Uhrmacherschulen Saint-Imier (1866) und Biel (1872) integrierte, gefolgt vom Technikum Burgdorf (1892). 1930 wurden die Technika mit dem neuen Berufsbildungsgesetz im Bemühen um Vereinheitlichung der Ausbildung unter die eidgenössische Kompetenz gestellt.
Durch den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine neue Eröffnungswelle an Technischen Lehranstalten um mit der Nachfrage an qualifizierten Fachkräften mithalten zu können. 1978 schlossen sich die Technika zu der Direktorenkonferenz der Ingenieurschulen (Hochschulen für Technik und Architektur) der Schweiz zusammen.
Der Bund verabschiedete 1995 ein Gesetz welches die Überführung der Ingenieurschulen und der Höheren Lehranstalten der ganzen Schweiz in ein Fachhochschulsystem von schweizweit 7 Fachhochschulen ermöglichte. Die Abschlüsse dieser Schulen wurde damit auf das Hochschulniveau aufgewertet. Nach erbitterten Standortkämpfen in der ganzen Schweiz wurde die Berner Fachhochschule als eine der 7 Fachhochschulen gegründet; sie öffnete im Oktober 1998 die Tore für den ersten offiziellen Jahrgang. Anfangs fasste die Berner Fachhochschule 12 Teilschulen[1] zusammen, welche ursprünglich den einzelnen Höheren Lehranstalten und Ingenieurschulen entsprachen.
Bis 2003 gelang die Fusion der 12 Teilschulen in 6 Departemente[2], wovon das grösste Departement, Technik und Informatik, aus der Zusammenlegung der Ingenieurschulen Bern, Biel und Burgdorf entsprang. Im Jahr 2018 wurde die BFH in 8 Departemente umstrukturiert.[3]Auf 2022 ist für das Departement Technik und Informatik und das Departement Architektur, Bau und Holz der neue Campus Biel geplant.

[1] Ecole d’ingénieurs de Saint-Imier EISI; Hochschule für Technik und Architektur HTA, Biel; Hochschule für Technik und Architektur HTA, Burgdorf; Schweizerische Hochschule für Holzwirtschaft SH-Holz, Biel; Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung HGKK, Bern; Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung HSW, Bern; Hochschule für Technik und Architektur HTA, Bern; Eidgenössische Fachhochschule für Sport EFHS, Magglingen; Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL, Zollikofen; Abegg-Stiftung, Riggisberg; Private Hochschule für Wirtschaft PHW. Bern.

[2] Technik und Informatik; Architektur, Bau und Holz; Wirtschaft, Verwaltung und Soziale Arbeit; Künste; Landwirtschaft

[3] Technik und Informatik; Architektur; Bau und Holz; Wirtschaft; Verwaltung; Soziale Arbeit; Künste; Landwirtschaft.

Quellen

  • Audétat, Daniel: « Les premières hautes écoles spécialisées en 1997: un pari fou? », Le Nouveau Quotidien (1996), N°1353, S.11.
  • Gieré, Andri: Technikum:  http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D10406.php, eingesehen am 30.11.2018.
  • Graf, René: Fusionsprozesse an Fachhochschulen. Eine besondere Art von Veränderungsprozessen: Untersuchung von drei Fallbeispielen und Entwicklung eines integrierten Bezugsrahmens, Masterarbeit eingereicht an der Universität Bern, Bern September 2013.
  • Sidler, Fredy / Schmid Peter: Geschäftsbericht der Berner Fachhochschule 1998: http://doi.org/10.5169/seals-418332, eingesehen am 26.11.2018.
  • Teller, Fred: 107. Jahresbericht, Ingenieurschule Biel, Biel 1996/97.
  • Teller, Fred: 108. Jahresbericht, Ingenieurschule Biel, Biel 1997/98.
  • Ziegler, Peter / Bindschedler, Georges: Geschäftsbericht der Berner Fachhochschule 2004: http://doi.org/10.5169/seals-418528, eingesehen am 03.12.2018.
  • Ziegler, Peter / Neuenschwander, Heinz: Geschäftsbericht der Berner Fachhochschule 2003: http://doi.org/10.5169/seals-418497, eingesehen am 03.12.2018.

Der Dachverband Alumni BFH vereint die ehemaligen Studierenden (Alumni) und zehn Alumni-Organisationen der BFH unter einem Dach. Er bietet den Alumni attraktive Leistungen und eine Plattform zur Vernetzung.