Biodiversitäts-Photovoltaikanlagen
Ein mögliches Einsatzgebiet für PV bieten extensiv bewirtschaftete Flächen oder Biodiversitätsförderflächen in der Schweiz. In diesem Projekt sollen Auswirkungen von einer PV-Anlage auf die Biodiversität untersucht werden.
Fiche signalétique
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Départements participants
Haute école des sciences agronomiques, forestières et alimentaires
Technique et informatique - Institut(s) Agronomie
- Unité(s) de recherche Production végétale et biodiversité
- Organisation d'encouragement Autres
- Durée (prévue) 11.11.2025 - 31.12.2028
- Direction du projet Dominik Füglistaller
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Équipe du projet
Dominik Füglistaller
Florence Looser
Yanik Schori
Prof. Dr. Christof Bucher
Matthias Hügi -
Partenaire
Schweizerische Bundesbahnen SBB
Swissolar
Situation
Mit dem klaren Bekenntnis der Bevölkerung zur Energiewende und damit implizit zu einem starken Ausbau der Photovoltaik (PV) erhöht sich der Druck auf die Suche nach geeigneten Flächen für PV-Anlagen. Nicht Teil der landwirtschaftlichen Produktion sind Flächen zur Förderung der Biodiversität und des ökologischen Ausgleichs. Aufgrund der Komplexität von Ökosystemen kann nicht auf einfache Art und Weise vorhergesagt werden, welche Auswirkungen PV-Anlagen auf die Biodiversität haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass gewisse Arten (Flora und Fauna) von den PV-Modulen profitieren, andere eher stärker unter Druck geraten. Es gibt bisher nur wenige Erkenntnisse, welche Auswirkungen durch den Bau, die Beschattung und die Veränderung der Bewirtschaftung von solchen PV-Anlagen auf die Vegetation sowie die faunistische Artenzusammensetzung und das Artenauftreten (Abundanz) haben. Die Behörden haben meist wenig oder keine Erfahrung mit der Bewilligung von Agri-PV-Anlagen und biodiversitätsfördernden PV-Anlagen. Bisher wurde deshalb eine recht grosse Zurückhaltung und Skepsis seitens der Behörden gezeigt. Wenn bei einem Projekt jedoch von Anfang an eine Forschungsbegleitung versprochen wird, reduziert sich einerseits das Risiko der Behörden, für die Landwirtschaft nachteilige Grün- oder Biodiversitätsförderflächen-Anlagen zu bewilligen. In einem Forschungsprojekt sollen diese Zusammenhänge untersucht werden, um die Bewilligung entsprechender Anlagen zu ermöglichen.