Kommunikatives Umfeld und Lebensqualität in transkulturellen Alterseinrichtungen

Das Projekt untersucht das kommunikative Umfeld einer kulturspezifischen und einer nicht kulturspezifischen Abteilung eines Schweizer Alters- und Pflegeheims.

Fiche signalétique

Situation

Ziel ist es, Faktoren des kommunikativen Umfeldes zu identifizieren, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen positiv bewertet werden und denen eine positive Wirkung auf die Lebensqualität zugeschrieben wird.

Approche

Die Studie geht der Frage nach, inwiefern das kommunikative Umfeld dazu beitragen kann (auch bei beginnender Demenz), Orientierungsfähigkeit zu erhalten, Ängste zu vermindern und Lebensqualität zu fördern. Von besonderem Interesse ist dabei die Bewertung und Nutzung der Räumlichkeiten durch die Bewohnerinnen und Bewohner. In einem interdisziplinären Ansatz werden sowohl Aspekte der Pflege als auch der Gestaltung des kommunikativen Umfelds berücksichtigt.

Résultat

Die Ergebnisse der strukturierten Befragung ergaben, dass die BewohnerInnen ihre Lebensqualität im Altersheim grundsätzlich positiv einschätzen. Der offene Teil der Befragung zeigt die Ambivalenz der Teilnehmenden, wenn sie vom Leben im Heim erzählen. Die Möglichkeit der individuellen Gestaltung der Zimmer wird geschätzt. Die Nutzung der Räumlichkeiten hängt stark von der Mobilität der BewohnerInnen ab. Ebenso wirkt sich das Gefühl von Sicherheit auf die Raumnutzung aus.

Perspectives

Das interdisziplinäre Projekt und die daraus resultierenden Erkenntnisse dienten als Grundlage für die bewilligte Studie „CommuniCare“ beim Schweizerischen Nationalfonds (Laufzeit 07/13-06/16)