Doing Inclusion. Inklusion als Netzwerkpraxis Forschungs-Mittwoch #200

Was bedeutet Inklusion, wenn sie nicht als Ziel, sondern als Praxis verstanden wird?

06.05.2026, 17.00–19.00 Uhr – HKB, Auditorium, Fellerstrasse 11, 3027 Bern

Grafik aus der Reihe: 4/5 der 2:1-Grafik in schwarz. Oberster Fünftel in Hellgrün. Gross geschrieben in weisser Farbe #200

Wie könnte Inklusion verstanden werden, wenn neben Menschen auch Dinge und Räume an dieser Praxis beteiligt wären? Ausgehend von kunstpädagogischen, künstlerischen und kuratorischen Beobachtungen soll ein Inklusionsbegriff entwickelt werden, der sich von subjekt- und defizitorientierten Verständnissen löst.

Inklusion wird dann als relationale Praxis gefasst, die sich in Gefügen von Menschen, Dingen, Räumen und institutionellen Strukturen auch unter medienkulturellen Bedingungen vollzieht. Dabei stellt sich insbesondere die Frage nach der Hervorbringung und Stabilisierung von Normen. Inklusion erscheint so weniger als Zielkategorie denn als Analyseperspektive auf institutionelle und materielle Anordnungen kunstpädagogischer Praxis.

Referentin

Annemarie Hahn

Im Gespräch

Yvonne Schmidt, Sophie Vögele

Host

Institut Praktiken und Theorien der Künste

Steckbrief

  • Startdatum 06.05.2026, 17.00–19.00 Uhr
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  • Ort HKB, Auditorium, Fellerstrasse 11, 3027 Bern