Aufbauen und in die Zukunft investieren

08.05.2018 Die Berner Fachhochschule BFH ist gut unterwegs. Die neue Organisation mit acht Departementen und zwei Vizerektoraten hat den Betrieb aufgenommen. Die Standortkonzentration ist auf guten Wegen und auch in finanzieller Hinsicht legt die BFH ein gutes Ergebnis vor.

Die BFH setzt ihre Strategie weiter konsequent um. Die Departemente Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft sind wie geplant als eigenständige Departemente ins Jahr gestartet. Und in den Kernbereichen der BFH haben die beiden Vizerektorate Lehre und Forschung den Betrieb aufgenommen.

Neue Ressorts fördern die BFH-weite Zusammenarbeit

Im Zuge der organisatorischen Anpassungen hat die BFH im März zwei neue Ressorts geschaffen. Das Ressort «Bilinguisme und Mehrsprachigkeit» fördert unter anderem die Zweisprachigkeit der BFH als strategisches Entwicklungsfeld, das sich aus der geografischen Lage nahe der Sprachgrenze ergibt. Das Ressort «Nachhaltige Entwicklung» stellt sicher, dass Nachhaltigkeitsthemen in Lehre und Forschung behandelt werden und unterstützt die Verbesserung der betrieblichen Nachhaltigkeit.

Qualitätssiegel erfolgreich erlangt

Nach der erfolgreichen institutionellen Akkreditierung im Herbst 2017 arbeitet die BFH aktuell an der Erfüllung der Auflagen und der Umsetzung der Empfehlungen. «Wir wollen die BFH kontinuierlich weiterentwickeln und unser Entwicklungspotenzial ausschöpfen», betont Rektor Prof. Dr. Herbert Binggeli. Die institutionelle Akkreditierung wurde mit dem Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) für alle Hochschultypen obligatorisch eingeführt, wobei die BFH als erste staatliche Fachhochschule die Akkreditierung auf Ebene Gesamtinstitution erreicht hat. Aufgrund der eidgenössischen Gesetzesgrundlagen wird sich die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM selbstständig akkreditieren lassen.

Campusbauten: Erster Spatenstich ist erfolgt

Dank positiven politischen Entscheiden kommen die Campusprojekte gut voran. Im März 2018 erfolgte der Spatenstich zum Campus Biel/Bienne auf dem Feldschlössli-Areal, wo im Herbst 2022 der Hochschulbetrieb aufgenommen werden soll. Für den Campus Bern, der 2026 bezugsbereit sein soll, genehmigte der Grosse Rat des Kantons Bern in der März-Session einen Projektierungskredit von CHF 30.65 Mio. «Die Neubauten werden für die BFH viele Vorteile mit sich bringen. Dabei denke ich insbesondere an die vereinfachte Zusammenarbeit durch die kurzen Wege und die betrieblichen Synergien», sagt Prof. Dr. Herbert Binggeli.

BFH legt ein gutes Ergebnis vor

6891 Studierende waren am Stichtag 15. Oktober 2017 in den Bachelor- und Masterstudiengängen der BFH eingeschrieben. Dies entspricht einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr (6864 Studierende). Auch bei den Weiterbildungsstudierenden konnte die BFH mit 2236 erfolgreichen Abschlüssen einen leichten Anstieg verzeichnen.

Die BFH blickt erneut auf ein finanziell erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Überschuss von CHF 6.1 Mio. ab, wobei sich das betriebliche Ergebnis auf CHF 3.4 Mio. beläuft. Die Erträge haben sich mit CHF 291.7 Mio. gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Dies ist insbesondere auf die um CHF 5.3 Mio. höheren Bundesbeiträge zurückzuführen. Die Drittmittelerträge in Forschung, Weiterbildung und Dienstleistungen nahmen hauptsächlich aufgrund der tieferen Projektbeiträge des Schweizerischen Nationalfonds SNF ab und beliefen sich auf CHF 53.2 Mio. Der betriebliche Aufwand fiel mit CHF 288.4 Mio. leicht höher aus als im Vorjahr. 

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Rubrik: Fachhochschule