Innosuisse-Projekt fördert Smart-City-Aktivitäten von Gemeinden
30.07.2021 Im gemeinsamen Projekt «Inoville» wollen die BFH Wirtschaft und das KMU inova:solutions AG kleine und mittlere Gemeinde bei ihren Smart-City-Strategien unterstützen. Feedback-Workshops liefern wertvolle Inputs dazu.
Das Projekt Inoville will Gemeinden ein Werkzeug an die Hand zu geben, damit diese:
- ihre Entwicklungsstrategien in Richtungen einer digitalen und smarten Gemeinde operationalisieren;
- die Strategien mittels Schlüsselindikatoren überwachen;
- sowie mehr Transparenz in Bezug auf den gesamten Strategieprozess für alle beteiligten Akteure herstellen können.
Insbesondere für kleinere und mittlere Gemeinden sollen damit die Einstiegshürden und der Initialaufwand in Bezug auf die Durchführung und das Monitoring von Smart-City-Strategieprozessen klein gehalten werden. Dazu hat das Software-Entwicklungsunternehmen inova:solutions AG die Plattform inova:score entwickelt, welche Gemeinden als fundierte Entscheidungsgrundlage dienen und die Umsetzung von sämtlichen Führungsprozessen erleichtern soll. Diverse Projektmitarbeiter*innen der BFH Wirtschaft begleiten das Projekt von wissenschaftlicher Seite.
Das Tool ist eine Unterstützung - der Einstieg könnte vereinfacht werden
Wie bei jedem noch so schön und mit Bedacht designten Werkzeug gilt jedoch: Es muss den Bedürfnissen und Ansprüchen der Gemeinden genügen. Um Feedback vom Zielpublikum – im Fall von Inoville den Gemeinden, denen das Werkzeug die Arbeit erleichtern soll – zu erhalten, fand am Freitag, 25. Juni 2021 ein Online-Workshop statt. Dabei wurde die im Projekt zentrale Plattform inova:score erstmals im direkten Austausch mit vier Schweizer Gemeinden einem Praxistest unterzogen. Motivierte Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden Wohlen bei Bern, Moosseedorf sowie den Städten Thun und Winterthur erhielten einen Überblick über die Plattform und hatten anschliessend Gelegenheit, direkt mit dem Werkzeug zu arbeiten, wobei passende Indikatoren für zuvor mit den Teilnehmenden identifizierte strategische Herausforderungen in deren jeweiligen Gemeinden ausgearbeitet wurden.
Der erste Workshop hat dem Inoville-Team bereits wertvolle Inputs für die Weiterentwicklung des Werkzeugs geliefert. Erstes Zwischenfazit: Das Werkzeug bietet Gemeinden in der Strategieplanung haptische und moderne Unterstützung, wobei der Einstieg noch etwas vereinfacht werden könnte. Das Projektteam freut sich auf das Feedback im zweiten Workshop Ende 2021. Interessent*innen können sich über die untenstehenden E-Mail-Adresse oder das Kontaktformular der Inoville-Website beim Projektteam melden.