Der PV-Barometer 2026 ist da

12.03.2026 Der Report PV-Barometer analysiert die Entwicklung verschiedener Parameter der PV-Branche. Er zeigt Trends von Modulen, Wechselrichtern und auch Systemen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Leistung eines durchschnittlichen PV-Moduls hat in den letzten acht Jahren von knapp 300W auf gut 450W zugenommen.
  • Die Auswertung zeigt eine überdurchschnittliche Adaptierung von PV-Modulen mit hohen Wirkungsgraden.
  • Europäische Wechselrichterhersteller weisen einen geringen Marktanteil auf, wobei einzelne Firmen im letzten Jahr doch wieder leicht zulegen konnten.
  • Das Nennleistungsverhältnis sank in den letzten Jahren hin zu mehr Netzdienlichkeit.
  • Batteriespeicher werden bei knapp 75% der Anlagen mitangeboten.

Wirkungsgrad der PV-Module um 6% gestiegen

Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz rund 1.5 Gigawatt PV-Anlagen ans Stromnetz angeschlossen. Doch nicht nur die installierte Leistung hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht, auch die Technologie selbst hat sich verändert. Beim Wirkungsgrad von Modulen zeigt sich wiederum eine jährliche Steigerung von 0.75 Prozentpunkte auf rund 23 %. Dies führt zu einer durchschnittlichen Modulleistung von gut 450W.

Photovoltaik Barometer 2026

Das PV-Barometer bietet einen marktnahen Einblick in die Nutzung der verfügbaren Technologien und deren Einfluss auf den Ausbau der PV-Systeme in der Schweiz und Europa. Durch diese zusätzliche Perspektive soll die Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung der Branche verbessert werden.

PV-Barometer 2026

«Neue, leistungsfähigere Module werden von den Installateuren bevorzugt angeboten und steigern somit die durchschnittliche Leistung von verbauten PV-Modulen deutlich.»

  • Matthias Hügi Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Unverändertes Nennleistungsverhältnis, aber mehr Speicher

Wechselrichter werden im Durchschnitt auf rund 90 % der PV-Modulleistung einer Anlage dimensioniert. Dies hat sich in den letzten Jahren so etabliert. Allerdings werden immer mehr Speicher mitangeboten. Nachdem bis 2020 nur knapp jede zweite Anlage mit Speicher offeriert wurde, sind es heute bereits gut 75 % der Anlagen.

Die Daten entstammen einer anonymisierten und mengengewichtet konsolidierten Datenbank von Eturnity und wurden gemeinsam mit dem Labor für Photovoltaiksysteme der Berner Fachhochschule aufbereitet. Der Report wird unterstützt durch das Bundesamt für Energie. Jährlich werden die Daten neu aufbereitet und in Form des PV-Barometers publiziert.

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