Digitale Souveränität bedeutet Entscheidungsfreiheit

09.09.2026 Digitale Souveränität bedeutet nicht, alles selbst zu betreiben. Prof. Dr. Matthias Stürmer zeigt im Whitepaper der Post auf, wie Organisationen Abhängigkeiten erkennen und handlungsfähig bleiben können.

Digitale Souveränität wird oft mit technischer Unabhängigkeit von ausländischen Anbietern gleichgesetzt. Für Prof. Dr. Matthias Stürmer greift diese Perspektive jedoch zu kurz: In einer vernetzten digitalen Welt geht es nicht darum, sämtliche Technologien selbst zu entwickeln oder zu betreiben. Entscheidend ist vielmehr, Abhängigkeiten bewusst zu verstehen, Alternativen zu schaffen und die eigene Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern.

Digitale Souveränität bedeutet keine Abschottung, sondern Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit.

  • Prof. Dr. Matthias Stürmer Leiter Institut Public Sector Transformation der BFH-W

Die Schweizerische Post hat ein Whitepaper zum Thema «Digitale Souveränität» veröffentlicht und dafür unter anderem Prof. Dr. Matthias Stürmer interviewt. Im Gespräch erläutert der Leiter des Instituts Public Sector Transformation an der Berner Fachhochschule, welche Fragen sich Organisationen stellen müssen, um ihre digitale Souveränität zu stärken, und weshalb die Schweiz in diesem Bereich noch Entwicklungspotenzial hat.

Lesen sie hier das vollständige Interview:

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