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HKB-Alumn*ae an den Swiss Art und Design Awards
16.06.2026 Drei Alumn*ae der HKB haben es als Finalist*innen an die Swiss Art und Design Awards 2026 geschafft: Ivie Ada Onaiwu, Maya Hottarek und Dominic Michel. Die Preisverleihung fand am Montag in Basel statt.
Ivie Ada Onaiwu
Seit ihrem Abschluss in visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern lotet Ivie Ada Onaiwu (*1996) die Schnittstellen von grafischen und textilen Praktiken aus und verbindet digitale mit analogen Arbeitsweisen. Im Handtufting versteht die Grafik- und Textildesignerin Tapisserien als Geschichtenträgerinnen und haptische Oberflächen mit erzählerischer Tiefe.
Die Serie Flourish führt diese Auseinandersetzung weiter: Inspiriert von übergrossen Blumenbouquets lösen sich die Arbeiten vom klassischen rechteckigen Format, greifen organische Konturen auf und lassen bewusst Leerstellen entstehen. Jedes Werk ist ein Unikat aus 100% Schweizer Schafwolle. Onaiwus Praxis ist geprägt von Kollaboration, experimenteller Forschung und gesellschaftlichen Fragestellungen; ihre Arbeiten fördern Dialog und Inklusion in der lokalen Kunstszene.
Maya Hottarek
Im Zentrum von Maya Hottareks (*1990) künstlerischer Praxis stehen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Individuum, menschlicher Natur, Gesellschaft und Wirtschaft. Ausgehend vom Alltag macht sie die Vielschichtigkeit komplexer Themenfelder zugänglich und eröffnet neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Wirklichkeit.
Nach ihrem Bachelorabschluss an der HKB und dem Master am Institut Kunst, Gender, Natur in Basel zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen, darunter die LISTE Art Fair Basel, das Kunsthaus Baselland, das Kunstmuseum Appenzell und das CAN Centre d’Art Neuchâtel. Maya Hottarek lebt und arbeitet in Basel und Biel.
Dominic Michel
Zentral in Dominic Michels (*1987) künstlerischer Arbeit sind Objekte und Orte sowie deren soziokulturelle Bedeutung. «Objekte sind Träger, Protagonisten und zugleich die Sprache einer Geschichte, die sich fortlaufend verändert und umgeschrieben wird», sagt Michel.
Er verfolgt zeitgenössische Narrative entlang gesellschaftlicher, ökonomischer und privater Kreisläufe. Dabei hinterfragt er die symbolische Aufladung von Gegenständen und Orten und eröffnet neue, überraschende Sichtweisen. Dominic Michel lebt und arbeitet in Zürich und studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, der School of Fine Arts in Athen sowie an der Hochschule der Künste Bern.