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Innovation PulseLab – Wo Ideen auf Herz und Nieren geprüft werden
25.03.2026 Das Departement Gesundheit lanciert das Innovation Pulse Lab und fördert dadurch das unternehmerische Potenzial in den Gesundheitsberufen. Katharina Blankart ist Delegierte für Entrepreneurship im Departement Gesundheit. Im Interview erzählt sie, für wen das Lab interessant sein könnte.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Departement Gesundheit lanciert das Innovation PulseLab.
- Fachpersonen im Gesundheitswesen werden darin unterstützt, ihre Ideen und Konzepte zu entwickeln.
- Auch die Vernetzung mit Expert*innen in der BFH ist möglich, bspw. um zu prüfen, wie ein funktionierendes Pilotprojekt in ein grösseres System übertragen werden kann.
Frau Blankart, warum gründet das Departement Gesundheit ein Innovation Pulse Lab, und wen sprechen wir damit an?
Prof. Dr. Katharina Blankart: Entrepreneurship ist eine strategische Priorität der BFH. Wir wollen einerseits dafür sorgen, dass die Ideen und Konzepte, die an der BFH entstehen, der Gesellschaft einen Nutzen bringen. Wir wollen einen Impact erzeugen.
Andererseits wollen wir – und dafür steht das Innovation Pulse Lab – für Ideen und Konzepte anderer zur Verfügung stehen. Wir können Menschen unterstützen, indem wir unser Wissen zu vorhandener Evidenz zur Verfügung stellen, wir können Menschen vernetzen und wir können mitdenken, wenn es darum geht zu klären, wie man ein funktionierendes Pilotprojekt in ein grösseres System überträgt.
Das Innovation Pulse Lab ist für Fachpersonen im Gesundheitswesen da, die ihre Versorgungslösungen weiterentwickeln wollen und bei einer Frage anstehen. Wir möchten mit ihnen die Fragen klären: Wie schaut die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung aus und welche Lösungen sind tragfähig? Wie verändern sich Organisationen? Wie kommt eine Technologie in ein System? Und wie wird eine Idee oder eine Technologie bewertet, wenn sie auf Entscheidungsträger*innen trifft?
Gesundheitsfachpersonen kennen viele Alltagsprobleme des Gesundheitswesens und haben Ideen, wie man diese angehen könnte.
Wo stehen die Gesundheitsberufe im Bereich des Unternehmertums?
Von aussen betrachtet könnte man denken, dass Menschen in den Gesundheitsberufen keine natürlichen Unternehmer*innen sind. Doch gerade sie sind häufig selbstständig tätig und müssen unternehmerisch denken, wenn sie sich niederlassen.
Zudem: Gesundheitsfachpersonen kennen viele Alltagsprobleme des Gesundheitswesens und haben Ideen, wie man diese angehen könnte. Es gibt viele erfolgreiche Start-ups, die aus dem Umfeld der Gesundheitsberufe initiiert wurden, wie etwa WeNurse oder Omanda.
Wie kann ich konkret vorgehen, wenn ich eine Idee habe?
Unser Angebot ist in sechs Bereiche strukturiert, die recht breit ausgelegt sind.
- Neue Bedürfnisse und Inspiration
- Individuelle Begleitung bei einer Veränderung
- Orientierung und Validierung von Gesundheitslösungen
- Potenzialentwicklung
- Spezialwissen nutzen
- Infrastruktur nutzen
Am besten melden sich interessierte Personen einfach per Mail oder Telefon bei uns, und formulieren ihr Anliegen. Wir prüfen dies gerne und vernetzen sie oder unterstützen sie mit einem massgeschneiderten Angebot.