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Der Software-Architekt: Yannick Spatz
25.03.2026 Yannick Spatz studierte an der BFH Mechanical Engineering, verfolgte mit seiner Master-Thesis das Ziel, industrielle Automation zu vereinfachen und treibt die Idee heute mithilfe der Gerbert-Rüf-Stiftung weiter voran.
Das Wichtigste in Kürze
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Yannick Spatz hat an der BFH-TI Engineering studiert und im Rahmen seiner Master-Thesis eine Software-Architektur für industrielle Anlagen entwickelt.
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Das Ziel: Industrielle Automation einfacher, flexibler und günstiger zu gestalten.
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Im Mai 2025 gewann Yannick Spatz Fördermittel von der Gerbert-Rüf-Stiftung. Mit dieser Unterstützung verfolgt er die Idee seiner Master-Thesis im Rahmen eines Forschungsprojekts an der BFH weiter.
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Im Videoporträt gibt er einen Einblick in seine Forschungsarbeit und erklärt, wie er bis heute von seinem Studium an der BFH profitiert.
«Am Ende meiner Master-Thesis war für mich klar: Das Thema hat Potenzial und ich möchte es gerne weiterverfolgen», sagt Yannick Spatz rückblickend. Mit Unterstützung der BFH beantragte er deshalb Fördermittel bei der Gerbert-Rüf-Stiftung. Heute arbeitet er im Rahmen eines Forschungsprojekts an der BFH, welches durch die Fördermittel finanziert ist, weiter an seiner Idee.
Automation einfacher gedacht
Die Grundidee seiner Arbeit ist es, industrielle Automation für Unternehmen einfacher, flexibler und günstiger zu gestalten. Anstatt Anlagen jedes Mal von Grund auf neu zu entwickeln, setzt Yannick Spatz dabei auf Softwarelösungen mit standardisierten Bausteinen. So wird Komplexität reduziert und Zeit und Kosten können eingespart werden.
Technisches Know-how und unternehmerische Fähigkeiten
Am Thema Automation fasziniert Yannick Spatz das Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen. «Mechanik, Elektronik und Software greifen ineinander und es braucht den Blick aufs grosse Ganze», sagt er. Zentral sei in seinem Alltag ausserdem der direkte Austausch mit verschiedenen Unternehmen. Denn nur so könne er verstehen, mit welchen Herausforderungen die Unternehmen am Markt kämpfen und welche Lösungen sie wirklich brauchen.
Hilfreiches Netzwerk
Das Studium an der BFH vermittelte die grundlegenden technische Fähigkeiten für seine heutige Arbeit, sagt Yannick Spatz. Aber nicht nur das, ergänzt er: «Da entstand eben auch ein grosses Netzwerk, das mir heute dabei hilft, den Austausch mit den Unternehmen am Markt zu pflegen.» Die Unternehmen reagierten bisher sehr positiv auf seine Lösungsansätze, schliesst er. Nun gehe es darum, die Idee bis zur Marktreife zu bringen und ein eigenes Start-up zu gründen.