Nachhaltig leben: Fluch und Segen der Digitalisierung

10.08.2023 Die Digitalisierung hat enormes Potential für die Senkung von Treibhausgasen. Es gibt aber auch Risiken. Das erklärt Jan Bieser vom Institut Public Sector Transformation im Interview mit dem Portal "Nachhaltig leben".

Der IT-Sektor insgesamt, also alle Endgeräte wie Smartphones oder Laptops, die Rechenzentren als auch die Telekommunikationsnetze zusammen, verursachen derzeit etwa 2 bis 4 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen, Tendenz steigend. Gleichzeitig könnten digitale Anwendungen helfen, Emissionen in allen Bereichen wie Verkehr, Gebäude oder Landwirtschaft zu vermeiden. Das erklärt Prof. Dr. Jan Bieser, Assistenzprofessor für Digitalisierung und Nachhaltigkeit am Institut Public Sector Transformation der Berner Fachhochschule.

Im Interview mit dem Portal "Nachhaltig leben" spricht der Experte auch über die Zielkonflikte zwischen Klimaschutz und Wirtschaftswachstum, die im Zuge der Digitalisierung oft entstehen. "Handels- und Verkehrsunternehmen steigern ihre Umsätze, wenn die Menschen mehr einkaufen oder mehr reisen. Klimafreundlich wäre es, den Menschen dabei zu helfen, weniger zu kaufen und zu reisen."

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