Biomimicry
Wenn die Natur zur besten Ingenieurin wird: Was wir von Tieren, Pflanzen und Mikroben als Ökosystemingenieure lernen können.
Die Veranstaltung widmet sich dem Thema Biomimicry und zeigt, wie Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen als Ökosystemingenieure wirken. Die Veranstaltung vermittelt zentrale Grundlagen dieses Ansatzes, präsentiert konkrete Anwendungsmöglichkeiten und fördert den fachlichen Austausch innerhalb der Branche.
30.04.2026, 9.00–17.00 Uhr – Pestalozzistrasse 20, Burgdorf
Wenn die Natur zur besten Ingenieurin wird: Was wir von Tieren, Pflanzen und Mikroben als Ökosystemingenieure lernen können.
Auch wenn wir es nicht gerne hören: Die besten Wasserbauer*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Umweltexpert*innen bietet eben doch die Natur! Sie sind seit vielen Jahrtausenden ein eingespieltes Team, kämen auch ohne uns bestens aus und bieten Ökosystemleistungen, ohne die unser heutiges Leben auf der Erde gar nicht möglich wäre. Es gibt also mehr als genug Gründe, sich von diesen Expert*innen etwas abzuschauen, getreu dem Motto: «Die Natur kapieren und kopieren».
Unter dem Titel «Biomimicry - was wir von Tieren, Pflanzen und Mikroben als Ökosystemingenieure lernen können» wird die Rolle von Schlüsselorganismen wie Grossherbivoren, Mikroben, Bibern und Pflanzen in unseren Flusssystemen beleuchtet. Es wird diskutiert, was wir uns im Gewässerunterhalt von ihnen abschauen können, welche Wirkung eingebaute «Lebende Inseln» auf die Strömung und Morphologie entfalten, wie sich eine Waldwiedervernässung über die Jahre entwickelt und was bei Flussrevitalisierungen bezüglich des Mikrobioms zu beachten ist.
Ingenieur*innen, Planer*innen, Landwirt*innen, Geotechniker*innen, Geolog*innen, Tiefbauämter, institutionelle Bauherr*innen, Unternehmer*innen, Gewässerökolog*innen
| 09.00 |
Begrüssung |
| 09.05 |
Grosse Pflanzenfresser als Schlüssel zu mehr Biodiversität - nutzen wir das riesige Potential! |
| 09.40 |
Der Biber - wirkungsvoller Partner für lebendige und klimaresiliente Gewässer |
| 10.15 |
Grundwasser – das unsichtbare Ökosystem |
| 10.50 | Pause |
| 11.20 |
Mikrobielle Gemeinschaften in Fliessgewässern – sollten wir bei Revitalisierungen |
| 11.55 |
Pflanzen als Ökosystemingenieur*in: Modellierung der Wechselwirkungen zwischen Vegetation und Flussmorphologie |
| 12.30 | Mittagessen |
| 14.00 |
Lebende Inseln – Grosse Holzstrukturen von der Natur abgeschaut |
| 14.35 |
Unterhalt nach dem Vorbild von Bibern und Grossherbivoren |
| 15.10 | Pause |
| 15.40 |
Künstliche Biberdämme – wie wirken sie aufs Grundwasser? |
| 16.05 |
Waldwiedervernässung – Chancen für Biodiversität und Holznutzung? |
| 16.40 |
Schlussrunde |
| 16.45 | Apéro - Ende der Tagung |
CHF 500.- inkl. MWST. (Präsenz oder Online)
Donnerstag, 16. April 2026
Die Veranstaltung wird in Deutsch durchgeführt.
Parkplätze stehen in der näheren Umgebung beschränkt zur Verfügung und sind gebührenpflichtig. Der Weg vom Bahnhof dauert ca. 10 Minuten. Wir empfehlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Information und Beratung durch Rita Hallauer.