Koordination UNESCO – Jodeln
Die Bewahrung und Weiterentwicklung des seit 2025 eingetragenen immateriellen Weltkulturerbes «Jodeln» wird in einer dreijährigen Phase fachlich begleitet und der periodische Bericht zuhanden der UNESCO mitverfasst.
Steckbrief
- Beteiligte Departemente Hochschule der Künste Bern
- Institut(e) Institut Interpretation
- Forschungseinheit(en) Musik und Kulturerbe
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.01.2026 - 31.12.2030
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Projektleitung
Dr. Yannick Wey
Andrea Kammermann -
Projektmitarbeitende
Nadja Räss
Suse Petersen - Partner HOCHSCHULE LUZERN – MUSIK
Ausgangslage
Das Jodeln in der Schweiz wurde im Dezember 2025 auf die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden in den kommenden Jahren Massnahmen zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Tradition angestrebt.
Vorgehen
Während drei Jahren werden die Massnahmen fachlich begleitet und eine Verbindung geschaffen zwischen den Trägerschaften, der Kulturpolitik in der Schweiz und der UNESCO, einschliessend der Erstellung des periodischen Berichts. Die Schweiz ist dazu verpflichtet, einen periodischen Bericht über die Umsetzung des Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes vorzulegen, inklusive eines Kapitels über die in den UNESCO-Listen eingetragenen Schweizer Traditionen. Der letzte Bericht wurde im Jahr 2021 publiziert, der nächste Bericht folgt im Jahr 2027.
Ergebnisse
Im Fokus der Massnahmen zur Bewahrung und Weiterentwicklung des Jodelns in der Schweiz stehen die Koordination von bereits existierenden und durch die Arbeitsgruppe Jodelforum lancierten Strukturen und Initiativen im Bereich Jodelpädagogik und Archive. Diese sollen besser sichtbar und miteinander vernetzt werden. Interessierte Personen sollen den Zugang zu pädagogischen Angeboten und archivischen Ressourcen finden, die zurzeit verteilt und teilweise schwer zu ermitteln sind.