Cocoa biochar: A triple impact solution

Dieses Projekt entwickelt gemeinsam mit Landwirten Pyrolysesysteme für Kakao-basierte Biokohle, wodurch Böden und Ernteerträge verbessert werden und die Einbringung zertifizierter Emissionsgutschriften ermöglicht wird.

Steckbrief

  • Beteiligte Departemente Technik und Informatik
  • Institut(e) Institute for Data Applications and Security (IDAS)
  • Forschungseinheit(en) IDAS / Management Science, Innovation, Sustainability and Entrepreneurship (MSIE)
  • Strategisches Themenfeld Themenfeld Nachhaltige Entwicklung
  • Förderorganisation BFH
  • Laufzeit (geplant) 01.01.2026 - 31.12.2026
  • Projektleitung Prof. Dr. Maria Franco Mosquera

Ausgangslage

Die Kakaoproduktion verursacht bis zu 96 % der Treibhausgasemissionen der Schokoladenindustrie. Die Umwandlung von Kakaoschalen (d. h. dem äußeren Teil der Kakaofrucht, der sich durch seine raue, ovale Form und mäßig dicke Struktur auszeichnet) in Biokohle bietet eine skalierbare Lösung für die Kreislaufwirtschaft. Kakaoschalen-Biokohle, die aus organischen Abfällen durch einen sauerstoffarmen Verbrennungsprozess, bekannt als Pyrolyse, hergestellt wird, kann die Bodenfruchtbarkeit und Wasserrückhaltung verbessern, die Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel senken und über Jahrhunderte hinweg stabilen Kohlenstoff binden. Unser Projekt zielt darauf ab: (1) alternative, an die Bedürfnisse der Landwirte angepasste Pyrolysesysteme für den dezentralen Einsatz in Kakaofarmen zu entwickeln, (2) die Fähigkeit von Biokohle zur Immobilisierung von Cadmium (Cd) und zur Eindämmung von Pflanzenkrankheiten zu quantifizieren und (3) robuste, praxiserprobte Methoden zur Ermittlung von Emissionszertifikaten zu etablieren, die mit den internationalen MRV-Standards (Monitoring, Reporting and Verification) im Einklang stehen und eine verifizierte Reduzierung der Scope-3-Treibhausgasemissionen für Schokoladenhersteller ermöglichen.

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden SDGs

  • 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • 10: Weniger Ungleichheiten
  • 12: Verantwortungsvoller Konsum und Produktion