Riikka Tauriainen

Steckbrief

Riikka Tauriainen Doktorandin

  • Präsenzzeit Donnerstag
  • Adresse Berner Fachhochschule
    Hochschule der Künste Bern
    Forschung
    Fellerstrasse 11
    3027 Bern

Lebenslauf

  • Riikka Tauriainen (sie/ihr) ist eine bildende Künstlerin und Dozentin. In ihren Installationen, Videos und Performances beschäftigt sie sich mit Ökologie, postkolonialen Theorien und Genderfragen. Sie bewegt sich an den Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Fakt und Fiktion. Sie untersucht Wasserphänomene und inwiefern unsere Verwandtschaft mit anderen Körpern als eine zutiefst materialistische Relationalität verstanden werden kann.


    Riikka Tauriainen ist in Finnland aufgewachsen und lebt in Zürich. Sie studierte in Tallinn, Essen und Berlin und erhielt ihren Master in Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste.

    Seit 2023 ist sie Teil des Forschungsprojekts «EcoArtLab» am Institut Praktiken und Theorien der Künste. Sie promoviert am Institut für Kunstgeschichte im Doktoratsprogramm Studies in the Arts der Hochschule der Künste Bern und der Universität Bern. Ihre praxisorientierte Forschung untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft den kritischen Umgang mit Gewässern verbessern kann. Die Studie konzentriert sich auf die Schnittstellen zwischen Gemeinschaft, künstlerischer Praxis und Vermittlung.

    Ihre Werke wurden international ausgestellt. 2022 präsentierte sie ihre Arbeiten in der ZF Art Foundation im Zeppelin Museum Friedrichshafen (Deutschland) sowie im RADIUS CCA (Niederlande). 2023 erhielt sie einen kantonalen Werkbeitrag des Kantons Zürich im Haus Konstruktiv und stellte im Rahmen des Projekts «Experimental Ecology» in der Kunststiftung Basel H. Geiger sowie 2024 im Kunstmuseum St. Gallen aus. Im Sommer desselben Jahres kuratierte sie die «Art Ii Biennale» in Nordfinnland.
    Im Jahr 2025 nahm sie an der Ausstellung «Kunst als ökologische Praxis» im M.1 Hohenlockstedt teil und präsentierte gemeinsam mit dem EcoArtLab die Ausstellung Waterscape Imaginaries im Kunsthaus Biel sowie das begleitende Kunst‑Wissenschafts‑Workbook.

Publikationen