Dr. Eva Birkenstock

Profil

Dr. Eva Birkenstock Projektleiterin

  • Adresse Berner Fachhochschule
    Travail social
    Abteilung Soziale Intervention
    Hallerstrasse 10
    3012 Bern

Enseignement

  • CAS Gerontologie

  • Fachkurs "Entscheidungen in der letzten Lebensphase unterstützen"

  • Modul Sterben, Tod und Trauer

Parcours professionnel

  • Geboren in Stuttgart. Studium der Geschichte, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Philosophie in Stuttgart, Tübingen und an der Freien Universität Berlin. Master in Philosophie und Germanistik. Arbeit als Tutorin am Institut für Philosophie. Stipendium der Berliner Nachwuchsförderung, Promotion über das Thema des Todes in der Existenzphilosophie. Forschungsprojekte zu Themen des Alterns (TU Dresden) sowie internationaler Ordnung (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Heidelberg). Unterrichtstätigkeit mit den Schwerpunkten Existenzphilosophie, Gerontologie (BFH) Ethik und Tierrechte (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br.)
  • 1984-1985 Grundstudium Universität Stuttgart
  • 1985-1992 Magister Artium in Philosophie und Germanistik Freie Universität Berlin
  • 1992-1995 Promotion Freie Universität Berlin

Projets

  • Option assistierter Suizid – Wann genug ist, entscheide ich. Seismo-Verlag Zürich 2022. Über die Frage, ob und unter welchen Umständen der assistierte Suizid über die rechtliche Seite hinaus auch ethisch legitim ist, wird kontrovers debattiert. Es geht um Grundthemen der Freiheit, der Selbstbestimmung, der Würde, der Lebensqualität und der Moral. Auch der gesellschaftliche Aspekt ist zentral. Auf der einen Seite besteht die Sorge, dass es einen mit der Alterung zunehmenden Druck in Richtung einer Verkürzung fragilen Lebens gibt; auf der anderen Seite wird Kritik daran geäussert, dass Autoritäten den Zugang zu dem Sterbemittel beschränken. Kern des Buches sind vierzig Gespräche mit Personen, die über ihren jeweiligen Entscheidungsfindungsprozess im Zusammenhang mit der Option eines assistierten Suizids berichtet haben. Dabei kamen auch die sie dabei leitenden Werte zur Sprache. Die Analyse der so entstandenen narrativen Interviews ist in einen grösseren theoretischen Rahmen eingebettet. Dadurch ergibt sich ein differenziertes Bild, in dem Konvergenzen, aber auch Divergenzen hervortreten. Die Ergebnisse sollen zu einer möglichst ideologiefreien Kommunikation über das Thema anregen und bei der Orientierung helfen.