Nutzung urbaner Räume und soziale Partizipation im Alter

Soziale Teilhabe Älterer kann durch eine gelungene Gestaltung des öffentlichen Raumes unterstützt werden. Das Projekt liefert Grundlagen für eine altersfreundliche Stadt- und Quartiersplanung als Empfehlungen für Städte und Gemeinde.

Fiche signalétique

Situation

Das Projekt leistet einen Beitrag zur Förderung der sozialen Integration Älterer im Wohnquartier als Ort der sozialen Teilhabe. Mittels Analyse des öffentlichen Raums werden Empfehlungen für die städtische Gestaltung erarbeitet.

Approche

Anhand einer Analyse der räumlichen Praktiken Älterer wird beim Einfluss der Gestaltung des öffentlichen Raums auf soziale Teilhabe im Alter nachgegangen. In drei Quartieren der Stadt Bern werden anhand teilnehmender Beobachtungen, begleiteten Quartierbegehungen, fotoethnographischen Methoden, Interviews und Fokusgruppengesprächen Informationen zur Raumnutzung von älteren Personen gesammelt und Massnahmen abgeleitet zur altersfreundlichen Gestaltung des öffentlichen Raumes.

Résultat

In modernen Gesellschaften vollzieht sich die Integration der Gesellschaftsmitglieder auf unterschiedlichen Ebenen, eine davon durch die Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Möglichkeit sozialer Partizipation ist eng mit der Raumqualität verbunden: Sie erschliesst sich erst durch den Zugang zum öffentlichen Raum und kann je nach objektiver Ausgestaltung des Raums und subjektiver Interpretation desselben gefördert oder aber verunmöglicht werden.

Perspectives

Die erarbeiteten Richtlinien zu altersfreundlichen Quartieren gilt es praktisch umzusetzen und auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Dafür wird die Zusammenarbeit mit Gemeinden gesucht, die sich mit Fragen der Altersfreundlichkeit befassen.