Wald als Hangmurenbrecher

Quantifizierung der Wirkung verschiedener Waldstrukturen im Transit- und Ablagerungsgebiet von Hangmuren als Grundlage für NaiS

Fiche signalétique

  • Département responsable Haute école des sciences agronomiques, forestières et alimentaires
  • Institut Forêt multifonctionnelle
  • Unité de recherche Forêts de montagne, dangers naturels et SIG
  • Organisation d'encouragement Autres
  • Durée (prévue) 01.01.2020 - 31.12.2022
  • Responsable du projet Luuk Dorren
  • Direction du projet Luuk Dorren
  • Équipe du projet Massimiliano Schwarz
    Luuk Dorren
    Adel Albaba
    Christoph Schaller
    Niels Gaspard Léo Hollard
  • Partenaire Wald- und Holzforschungsförderung Schweiz (WHFF-CH)
  • Mots-clés Simulation, Naturgefahren, Schutzwald, Experimente

Situation

Das Ziel dieses Projektes ist erstens die Schutzwirkung verschiedener Waldstrukturen im Transit- und Ablagerungsgebiet von flachgründigen Rutschungen und Hangmuren zu quantifizieren. Zweitens ist das Ziel diese Wirkung in Richtwerte zu übertragen als Basis für die zukünftige Überarbeitung des Anforderungsprofils Rutschung der Wegleitung «Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald (NaiS)», welche in der Praxis als Grundlage für die Schutzwaldpflege dient. Zur Zielerreichung führen wir Ereignisanalysen durch, testen verschiedene Waldstrukturen mittels unseres Hangmurenmodells im Labor, entwickeln Simulationswerkzeuge für die Analyse des Auslaufs von Rutschungen unter Einbezug der Waldwirkung und wenden diese in zwei Risiko-Fallbeispielen an. Zum Schluss erarbeiten wir eine Synthese der Erkenntnisse und übertragen diese in praxistaugliche Richtwerte.