Wald als Hangmurenbrecher

Quantifizierung der Wirkung verschiedener Waldstrukturen im Transit- und Ablagerungsgebiet von Hangmuren als Grundlage für NaiS

Factsheet

  • Lead department School of Agricultural, Forest and Food Sciences
  • Institute Multifunctional Forest Management
  • Research unit Mountain Forests, Natural Hazards and GIS
  • Funding organisation Others
  • Duration (planned) 01.01.2020 - 31.12.2022
  • Project management Luuk Dorren
  • Head of project Luuk Dorren
  • Keywords Simulation, Naturgefahren, Schutzwald, Experimente

Situation

Das Ziel dieses Projektes ist erstens die Schutzwirkung verschiedener Waldstrukturen im Transit- und Ablagerungsgebiet von flachgründigen Rutschungen und Hangmuren zu quantifizieren. Zweitens ist das Ziel diese Wirkung in Richtwerte zu übertragen als Basis für die zukünftige Überarbeitung des Anforderungsprofils Rutschung der Wegleitung «Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald (NaiS)», welche in der Praxis als Grundlage für die Schutzwaldpflege dient. Zur Zielerreichung führen wir Ereignisanalysen durch, testen verschiedene Waldstrukturen mittels unseres Hangmurenmodells im Labor, entwickeln Simulationswerkzeuge für die Analyse des Auslaufs von Rutschungen unter Einbezug der Waldwirkung und wenden diese in zwei Risiko-Fallbeispielen an. Zum Schluss erarbeiten wir eine Synthese der Erkenntnisse und übertragen diese in praxistaugliche Richtwerte.