Neubau Musikrollenscanner

Ein neuer Musikrollenscanner soll die seit 2007 laufende Serie von Forschungsprojekten weiterführen, damit Forschungskooperationen, Lehr- und Dienstleistungsangebote ausgebaut entwickelt werden können.

Fiche signalétique

  • Département responsable Haute école des arts de Berne
  • Autres départements Technique et informatique
  • Institut Institut Interprétation
    Institute for Human Centered Engineering (HUCE)
  • Unité de recherche Interprétation et pratiques d'exécution
  • Organisation d'encouragement Autres
  • Durée (prévue) 01.02.2022 - 31.12.2022
  • Responsable du projet Martin Skamletz
  • Direction du projet Manuel Bärtsch
  • Équipe du projet Daniel Debrunner
    Sebastian Bausch
    David Luggen
    Michael Moll
  • Partenaire Museum für Musikautomaten - Sammlung Dr. h.c. H. Weiss-Stauffacher

Situation

Von Anfang an entwickelte sich unsere Projektserie in enger Zusammenarbeit mit dem Museum für Musikautomaten Seewen SO, das über eine weltweit einzigartige Welte-Philharmonie-Orgel und eine der international grössten und bedeutendsten Sammlungen von Musikrollen verfügt. Unsere Kontakte mit dem Augustinermuseum Freiburg i.Br., das die Tradition der in Freiburg ansässigen und für die Entwicklung der Musikrollenaufzeichnungen nach 1900 entscheidend wichtigen Firma Welte dokumentiert und die Referenzkataloge zu Welte-Klavierrollen publiziert hat, sind ebenfalls seit vielen Jahren eng. In den vergangenen Jahren hat sich im regelmässig monatlichen Austausch mit der Stanford University und ihrem Archive of Recorded Sound eine Serie von Veranstaltungen entwickelt, die bislang nur durch die Covid-19-Pandemie gebremst und zur Online-Durchführung gezwungen wurde. Hier treffen sich im Moment dreimal jährlich die weltweit führenden Expert*innen zum wissenschaftlichen und musikalischen Austausch. Das aktuell laufende SNF-AGORA-Projekt Magic Piano hat sich die Vermittlung der Forschungsergebnisse der Musikrollen-Projektserie zum Ziel gesetzt.

Approche

Um diese Kooperationen weiterführen zu können, müssen wir unseren zwar noch funktionierenden, aber mittlerweile 15 Jahre alten Scanner neu bauen und mit den zeitgemässen Schnittstellen für den internationalen Austausch ausstatten.