Art-Science Collaborations: Gaps, Friction and Injustice in Knowledge Creation Abschlusssymposium im Rahmen des EcoArtLab-Projekts

Kollaborationen zwischen Kunst und Wissenschaft gelten als vielversprechend, um Antworten auf die Klimakrise zu finden. Doch was bewirken sie tatsächlich, und was bleibt ungelöst? Ein HKB-Symposium ordnet ein.

13.10.2026, 10.30–19.00 Uhr bis 14.10.2026, 9.00–17.30 Uhr – Gaskessel, Sandrainstrasse 25, 3007 Bern

Grafik der Veranstaltung.

Es gibt eine zunehmende Entwicklung hin zu Kollaborationen zwischen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und der Öffentlichkeit, die sich mit der Klimakrise und ökologischer Nachhaltigkeit befassen. Transdisziplinarität als einzige angemessene Antwort auf die Klimakrise setzt sich als vermeintliche Selbstverständlichkeit durch, indem sie die Kluft zwischen Wissen und Handeln überbrückt, und in der Zusammenarbeit von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen neue Wege des Erkennens, Wahrnehmens und der gesellschaftlichen Transformation eröffnet.

Das Symposium lädt dazu ein, Erkenntnisse aus mehreren Jahrzehnten der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft im Bereich der Klimakrise und ökologischer Themen kritisch zu reflektieren. Anstatt Projekte als Erfolgsgeschichten hervorzuheben, konzentrieren wir uns auf die verborgenen Aspekte dieser Kollaborationen: -Was wird in diesen Kunst-Wissenschaft Kollaborationen erreicht, und was bleibt ungelöst? -Warum gibt es nach wie vor unzählige «Artist-in-Lab»-Programme, aber fast keine Wissenschaftler*innen, die in Künstlerateliers eingebunden sind? -Wer profitiert wirklich von diesen Initiativen, und welche Zielgruppen werden erreicht? -Welche Ungleichheiten werden durch Förderstrukturen, disziplinäre Hierarchien und das Verharren in einer «Bubble» reproduziert? Wessen Perspektiven fehlen noch? -Und: Wie sieht es mit den chaotischen, unbequemen Dimensionen der Zusammenarbeit aus, wie zum Beispiel Scheitern, Reibungen, emotionale Arbeit und Kontamination? Wie gehen wir mit Fragen der epistemischen Ungerechtigkeit um?

Mit Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen soll die Veranstaltung die Grundlage für nichts Geringeres als ein (weiteres) Manifest der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft im Kontext der Klimakrise und des ökosozialen Wandels schaffen.

Referenten und Mitwirkende

Monica Bello (Platform Dalí, ES), Eric Nanchen (HippoCampus, CH), Tara Lasrado (Curator, Arvae, CH), Sally De Kunst (curator, facilitator & writer, CH), Laura Giudici (Vert le Future, CH), Katharina Schneider-Roos (B Lab, CH), Payal Parekh (Climate Justice Activist & Consultant, CH), Jana Thierfelder (Eawag; ZHdK,CH), Sapna Kumar (UniBE, CH), Juliana Robles de la Pava (HKB, CH), Catarina Fontoura (Falmouth University, UK/PT), Sara Blanco Ramìrez ( UZH & UCR, CH/CR), Karin Fink (HSLU, BAFU, CH), Benjamin Sunarjo (Performance artist and curator, CH), Collective Terravibe (CH)

Eintritt frei. Registrierung via Mail bis 16. September an thubten.shontshang@hkb.bfh.ch

Steckbrief

  • Startdatum 13.10.2026, 10.30–19.00 Uhr
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  • Enddatum 14.10.2026, 9.00–17.30 Uhr
  • Ort Gaskessel, Sandrainstrasse 25, 3007 Bern