- Medienmitteilung
Mehr Studierende und Rekordforschung für einen zukunftssicheren Kanton
04.05.2026 Im Geschäftsjahr 2025 erreichte die BFH Rekordzahlen in Forschung und Weiterbildung, gewann neue Studierende und lancierte zukunftsweisende Studienangebote.
Auch im Jahr 2025 entschieden sich erneut mehr bildungsinteressierte junge Menschen für die BFH. Die Studierendenzahlen der BFH wachsen kontinuierlich – seit 2019 um 14 Prozent. Das ist kein Zufall: Es ist das Ergebnis einer Hochschule, die relevante Antworten auf gesellschaftliche Fragen gibt und einen gezielten Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses leistet.
Vier neue Studiengänge – vier Antworten für die Zukunft
Die Bachelor-Studiengänge Landschaftsarchitektur und Transformation Design stärken die Entwicklung Richtung Nachhaltigkeit im Kanton und darüber hinaus. Mit den Master-Studiengängen Entrepreneurship & Business Innovation sowie Digital Government leistet die BFH einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und zur Effizienz der Verwaltung.
«Die BFH wächst – weil der Bedarf wächst. Wir bilden Fach- und Führungspersonen aus, die morgen Lösungen für Probleme entwickeln, die wir heute noch nicht kennen. Dafür braucht es Forschung auf höchstem Niveau, Lehre mit Mut zum Neuen – und eine Hochschule, die Verantwortung übernimmt», erklärt Rektor Prof. Dr. Sebastian Wörwag.
Erfolgreich auch in Forschung und Weiterbildung
CHF 58.5 Millionen Drittmittel in der Forschung: Ein neuer Rekord, zum wiederholten Mal. Seit 2021 hat die BFH somit ihre Drittmittel um knapp 40 Prozent gesteigert. Auch in der Weiterbildung wird mit CHF 24.6 Millionen ein Höchstwert erreicht. Neu ermöglichen die kompakten Short Advanced Studies (SAS) gezielten Kompetenzaufbau – schnell, modular und am Puls des Arbeitsmarkts.
Verbessertes Finanzergebnis: Der Weg stimmt
Als einmaligen Sondereffekt konnte die BFH Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen in der Höhe von CHF 22.9 Mio. auflösen, da die Bernische Pensionskasse BPK per Ende 2025 einen Deckungsgrad von über 100 Prozent erreichte. Doch auch ohne diesen Effekt erzielte die BFH bessere Zahlen als budgetiert. Um diesen Sondereffekt bereinigt beträgt das betriebliche Ergebnis CHF – 2.5 Mio. (Vorjahr: – 12.4 Mio.). Der Regierungsrat des Kantons Bern erhöhte den Kantonsbeitrag 2025 um CHF 9.4 Mio. gegenüber Vorjahr. Davon entfallen CHF 7.4 Mio. auf die Reduktion der strukturellen Unterfinanzierung der BFH, die über Jahre durch nicht finanzierte Lohnbeschlüsse des Kantons Bern entstanden ist. Diese Massnahme führt zu einer substanziellen Entspannung der finanziellen Situation der BFH, auch wenn die strukturelle Unterfinanzierung noch nicht behoben ist. Aus diesem Grund werden auch in den Folgejahren negative Betriebsergebnisse erwartet, die zu einer weiteren Abnahme der Grundmittelreserven führen werden.
Wirkung, die über den Campus hinausgeht
Was Zahlen nicht zeigen, zeigen Geschichten: Im Geschäftsbericht 2025 erzählt die BFH, wie ihre Arbeit wirkt – von der Förderung mentaler Gesundheit im ländlichen Raum bis zum Startup im Kunstbereich. Eine Hochschule, die nicht nur ausbildet, sondern Transformation begleitet und inmitten der Gesellschaft steht.
Über die BFH
Die Berner Fachhochschule setzt sich über angewandte Forschungsprojekte und innovative Bildungsangebote insbesondere in den strategischen Themenfeldern sorgende Gesellschaft (Caring Society), humane digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung ein. 32 Bachelor- sowie 27 Masterstudiengänge, fundierte Forschung, Dienstleistungen und ein breites Weiterbildungsangebot prägen ihr Profil: praxisnah, interdisziplinär und in einem internationalen Kontext. Die sieben Departemente sind an verschiedenen Standorten in Bern, Biel, Burgdorf und Zollikofen untergebracht. Die BFH nimmt Studierende aus der ganzen Welt auf.